Wochengedanken & Freitagslieblinge am 27. April

Freitagslieblinge

In stressigen Wochen wie diesen kommen mir immer wieder Gedankenfetzen in den Sinn, die ich nicht zu Ende denken kann und somit fehlt mir dann auch der rote Faden, überhaupt darüber zu schreiben und der ganzen Sache einen Blogbeitrag zu widmen. Diese Woche war sehr turbulent für mich, geschäftlich wie persönlich. Kommende Woche kommt die neue MiniMenschlein Kollektion, und obwohl wir immer mit langem Vorlauf arbeiten, sind die Tage davor immer am Nervenaufreibendsten. Es muss und will alles gut vorbereitet sein, und manchmal, das kennen viele andere Mompreneurs sicher auch, ist man kurz davor, aufzugeben. Sich immer wieder zu motivieren, fällt an manchen Tagen leichter, an anderen schwerer. Nun aber sind es nur noch wenige Tage. Und jetzt freue ich mich und hoffe, dass die neue Kollektion allen anderen auch gefällt und die Technik einfach mal funktioniert und wir starten können. Lina und mir gefällt sie jedenfalls super! MEIN LIEBLINGSMOMENT

Persönlich bin ich sehr entspannt in diese Woche gestartet. Letztes Wochenende verbrachte ich nur mit meinen Geschwistern und meiner Mama in Wien, wir haben viel gesehen, Kraft getankt, ich durchgeschlafen. Das waren eine Menge Lieblingsmomente nur für mich. Sonntags waren wir noch in der Heidi Horten Ausstellung im Leopold Museum, die ich euch als Inspiration der Woche empfehle. 

Die Erholung vom Wochenende hat sich dann aber glatt wieder im Laufe des Montags erübrigt. Wer kennt das nicht … Nachdenklich gemacht hat mich ein Erlebnis am Spielplatz. Es fällt mir manchmal schwer zu sehen, wie Menschen mit ihren Kindern umgehen. Tu dies nicht, mach das nicht. Nicht in den Sand, sonst wird alles dreckig. Mach das in den Müll, immer machst du alles falsch, immer muss ich dir alles hinterher tragen. Mich macht es traurig, so etwas zu sehen. Da wünsche ich mir mehr Entspannung. „Das Kind spurt eben nicht“ – wenn ich sowas schon höre. Schlimm. Kinder müssen doch nicht spuren. Wir Eltern müssen sie zu glücklichen, starken und selbstbewussten Menschen erziehen. Ihnen den Weg ebnen. Das geht nicht, wenn wir ihnen ständig sagen, was sie alles schlecht machen. Was sie nicht können. Dass sie nicht gut genug sind. Das sie ihre Aufgaben nicht gut genug bewerkstelligen. So machen wir doch unsere Kinder zu unsicheren kleinen Menschen. So werden sie doch nie selbstsicher.

Ich muss noch ein bisschen mehr darüber nachdenken, wie ich das alles mal in einem Blogbeitrag aufschreiben kann. Diesen Menschen, die ihre Kinder ständig in allem gängeln, denen wünsche ich, dass sie einmal bei Susanne Mierau oder Gewünschtestes Wunschkind reinlesen. Dass sie sich damit beschäftigen, was in Kinderseelen passiert – ganz egal, ob die Kinder 2, 6 oder 15 Jahre alt sind. Kinder sind Kinder. Wenn wir auf unser Gefühl hören, davon bin ich überzeugt, machen wir intuitiv vieles richtig. Wenn wir uns aber permanent damit stressen, dass „aus dem Kind ja auch was werden soll“, machen wir mehr kaputt mit unseren „Erziehungs“-maßnahmen.

Ich bin auch mal sauer, wenn was nicht rund läuft – so ist das nicht. Aber trotzdem würde ich niemals ständig und täglich unwichtigen Kleinigkeiten so viel Aufregung schenken. Wird das Kind dreckig? Na und! Kann man doch waschen! Schleppt es Sand in die Wohnung? Ist doch egal, saug ich weg! Lässt das Teenager Mädchen ihren Kram überall liegen? Nervig, aber hey: ES GIBT SCHLIMMERES! Das ist doch total unwichtig.

Wichtig ist, dass unsere kleinen Kinder Spielen und Lachen dürfen. Da lernen sie doch alles. Wichtig ist, dass unsere Teenager ein gutes Selbstwertgefühl haben. Dass wir sie bestärken, in dem wir ihnen sagen: DU SCHAFFST DAS! Und wenn sie etwas mal nicht schaffen, ihnen zu zeigen: Es ist doch gar nicht schlimm.

Meine große Tochter ist sehr bemüht, gut in der Schule zu sein. Und wenn die Note dann mal so ausfällt, dass sie ihr nicht passt, versuche ich ihr immer zu sagen: Ich verstehe, dass du dich ärgerst, aber es ist nicht schlimm. Wo wären wir denn, wenn wir alle ein 1er Abitur hätten? Noten arbeiten nach einem Raster, Menschen aber sind vielfältig. Ich persönlich war eine sehr schlechte Schülerin. Das einzige, was mir geholfen hätte, wäre Nachhilfe gewesen. Aber das ist jetzt auch egal und ich hatte das schlechteste Abitur meines Jahrgangs. Und dennoch „ist aus mir etwas geworden“. Ich habe einen Beruf erlernt und kann meine beiden Kinder ernähren. Und beim Rest helfen: LACHEN UND LIEBE! 

((Linas Outfit sind übrigens PR-Samples, Shirt von Billieblush, Rock von Paper Wings)) 

Meine Lieblingsrezepte der Woche: Die Napoleon Torte von Natalia und die Hühnersuppe nach asiatischer Art. 

Bei einer so leichten Suppe kann man sich dann auch mal ein Törtchen zum Nachtisch gönnen 🙂

Und nun starte ich ins Wochenende, mehr Freitagslieblinge wie immer bei Anna auf dem Blog!

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Liebe Leonie, da freue ich mich schon auf den Beitrag. Dieses Thema liegt mir auch sehr am Herzen. Mir wird jedesmal speiübel wenn ich sehe, wie manche Mütter permanent in jedem Satz auf ihr Kind mit Verboten einreden. Ein bisschen mehr Entspannung täte vielen gut. Vorallem den Kindern. Sarah

    Antworten
  • Mir geht es da wie Dir. Ich verstehe einfach den Stress nicht, den sich Manche machen (und ihren Kindern auch!) 😢

    Antworten

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