Wow-Moms: Anne von “Einer schreit immer”

Wow-Moms: Anne von “Einer schreit immer”

Herzlich Willkommen zu einer neuen Rubrik hier auf MiniMenschlein.de – die Wow-Moms. Wow-Moms sind Mamas, die ich einfach toll finde. Und wir werden bei den Mamas, die ich hier nach und nach vorstelle, sicher feststellen, dass wir alle Wow-Moms sind. Weil wir Tag für Tag unser Bestes geben. Ob mit unseren Kindern, im Job, in der Ehe, im eigenen Onlineshop oder oder oder.
Es gibt ein paar Wow-Moms, da brennen mir so viele Fragen unter den Nägeln, die ich schon immer mal wissen wollte. Und Anneliese vom Blog „Einer schreit immer“ macht hier und heute den Anfang. Das ist mir wirklich eine besondere Ehre! Endlich kann ich eine Zwillings-Mama mal befragen, wie ihr Leben wirklich ist. Und mit ihr habe ich eine so wundervolle Person gefunden, die sich trotz Kids und Job Zeit für mich und mein Interview genommen hat.
Ich bin als Mama oft an meiner Grenze, die Energiereserven stehen nicht jeden Tag in voller Pracht parat. Und an solchen Tagen frage ich mich, wie machen das wohl Zwillings- oder gar Drillingsmamas?
Und am liebsten wollte ich Anne fragen: Wie hältst du das durch? Aber das klang irgendwie so negativ und Kinder sind ja etwas Wunderbares. Ich wollte aber diese Frage trotzdem beantwortet haben. Und Anne wusste natürlich sofort, dass ich diese so ganz und gar nicht negativ meine. Eher entspringt meine Frage dem Respekt vor ihrer Energie. Also hab ich gefragt:

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MiniMenschlein.de: Liebe Anne, du hast Zwillinge! Wie hältst du das durch? 😉 
EinerSchreitImmer: Keine Ahnung. Ich denke mein Körper produziert einen Kokainähnlichen Hormon-Cocktail. Spaß bei Seite – ich kenne es ja nicht anders. Aber ich muss sagen, dass ich die Arbeit, die Zwillinge machen, wirklich völlig unterschätzt habe. Aber woher soll man sowas auch wissen? Im Endeffekt ist es so: Die Kids sind wirklich süß, aber machen eben auch arg viel Arbeit …

“Sie bekommen Zwillinge!“ Du wirst dich sowas von sicher an diesen Moment beim Frauenarzt erinnern. Wie war das? Freude? Freude und Panik? Doppelte Freude? 
Es war gemischt, aber die Freude hat überwogen. Ich wusste ja nicht was auf mich zukommt … 😉

Schwanger mit Zwillingen – was sollte man in der Schwangerschaft UNBEDINGT erledigen? 
Ich würde die Erstausstattung der Zwillinge relativ früh kaufen. Denn eine Zwillingsschwangerschaft KANN (sie muss natürlich nicht) früher enden als geplant. Dann ists gut, wenn schon alles zu Hause ist und man sich um nichts mehr kümmern muss. Generell braucht es ja gar nicht so viele Sachen, aber es ist gut, wenn man die grundlegenden Dinge schon relativ früh zu Hause hat.

Was ist ganz wunderbar an Zwillingen? 
Ich versteh die Frage nicht … Nein, Scherz beiseite. Natürlich sind Zwillinge wunderbar. Aber wenn ich ehrlich bin finde ich es schade, dass man ein Kind nicht so richtig genießen kann, weil man ständig am Machen und Tun ist. Ich würde gerne jedem meiner Kinder mehr Exklusiv-Zeit schenken. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen deswegen, obwohl Erziehungs-Guru Jesper Juul ja sagt, dass das alles völliger Quatsch ist …

Welche Sorgen haben dich in der Schwangerschaft begleitet? Und welche haben sich bewahrheitet? 
Ich hatte vor den Zwillingen eine Fehlgeburt. So etwas nimmt einem dann die Unbeschwertheit. Ich hatte große Angst, dass mir das noch mal passiert. Darum habe ich die Schwangerschaft erst ab SSW 16 so richtig verinnerlicht. Also erst ab dieser Woche habe ich Gefühle zugelassen…  Nachdem die Kinder dann in der SSW 29 gekommen sind, hatte ich nie so richtig das Gefühl schwanger gewesen zu sein… Die Zeit, sich darauf einzustellen war einfach zu kurz… Es war dann ein großes BAM! Plötzlich Mutter sein, ohne eine richtige Schwangerschaft gehabt zu haben – das was schon heftig …

Welche Frage kannst du nicht mehr hören? 
Sind das Zwillinge?

Ja, das glaube ich dir sofort! Ich hab neulich bei Twitter gelesen: „Sind das Zwillinge?? Ne, das andere sah auf der Geburtsstation halt auch so niedlich aus!“ das fand ich ne witzige Antwort. Auch wenn die Fragen auf die Dauer sicherlich auch nervig werden. An die Nerven geht ja sicher auch die Doppelbelastung. Was denkst du, wann nimmt diese ab?
Ich warte noch darauf. Job, Kinder, Haus – wenn man das alles vernünftig wuppen will, dann ist das durchaus eine sportliche Herausforderung. Ich hatte früher keine Ahnung welchen unglaublichen Job diese Working-Moms leisten. In diesem Sinne ziehe ich meinen imaginären Hut vor jeder Mama, die den Spagat schafft ohne selbst auf der Strecke zu bleiben. Wir sind wirkliche Wunderweiber!

Ist dein Alltag doppelt so anstrengend und doppelt so schön? 
Beides.

Was ist das Schönste an eurem Leben zu viert? 
Ich finde es schön zu sehen, dass man weiterlebt, dass man in gewisser Weise unsterblich ist. Meine Kinder werden mir von Tag zu Tag ähnlicher. Micky bekommt sogar an denselben Stellen Muttermale wie ich. Und wenn die Kinder sprechen, dann höre ich mich manchmal. Das ist schön und vermutlich das Sinnvollste, was ich je in meinem Leben gemacht habe. Kein Mensch mehr wird sich an meine Texte oder Glossen erinnern, aber Baden im Sommer und die Kuschelabende im Familienbett werden (hoffentlich) in Erinnerung bleiben. Das ist schön …

Worauf freust du dich noch mit den Kindern? 
Ich freue mich darauf, wenn sie fünf sind. Da sind sie schon halbwegs selbstständig und haben trotzdem noch keine schulischen Pflichten. Ich denke das Alter wird bestimmt toll. Außerdem freue ich mich, wenn meine Jungs richtige Männer werden …

Schade, liebe Anne. Jetzt ist unser Interview schon zu Ende. Herzlichen Dank, das du dir die Zeit genommen hast. Und alle, die wissen möchten, wie Anne von „Einer schreit immer“ lebt, hier gehts zur Homestory.
Ach und übrigens, wenn ihr wissen wollt, wie die Fotos hier entstanden sind, solltet ihr unbedingt das hier sehen: einerschreitimmer.com.

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