Gebt niemals auf // Vom Kinderwunsch und Fehlgeburten 

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Vom Kinderwunsch und Fehlgeburten 

In diesem Artikel schreibe ich über meine vielen Fehlgeburten – in und nach der 6. SSW, nach der 12. SSW und späteren. Ich schreibe über meinen jahrelangen Kinderwunsch und darüber, wie er endlich in Erfüllung ging. Ich habe viele Frauen getroffen, denen es wie mir ging. Und auch diese Frauen haben heute Kinder, viele sogar drei oder vier. Ich schreibe darüber, weil wir viel offener darüber sprechen sollten. Und weil dieser Beitrag ein Mutmacher in der Trauer sein soll: Gebt niemals auf. 

 

Als ich mit dem Bloggen begann, sagte ich mir – und auch meinem Mann – nie, niemals werde ich einen Geburtsbericht veröffentlichen. Auch und vorallem, weil meine Geburten immer mit großen Schwierigkeiten verbunden waren.
Geburt und Fehlgeburt. FEHLgeburt. Der Unterschied liegt, wenn man sich die beiden Worte genau ansieht, in gerade mal vier Buchstaben. Aber wenn man es erlebt, – ganz gleich ob einmal, zweimal, mehrmals … – bedeuten diese vier Buchstaben alles. Weil sie bedeuten, dass man nichts hat. Nicht das, was man sich so sehr wünscht: Ein Baby.


Fehlgeburt Erfahrungsberichte (Sternenkinder)

Eine Fehlgeburt ist so viel. So viel Unverständnis, so viel Fassungslosigkeit, so viel Schmerz.

Eine Fehlgeburt ist so viel. So viel Unverständnis, so viel Fassungslosigkeit, so viel Schmerz. Am schlimmsten aber ist die Trauer. Die tiefe Trauer, die nicht enden wollende Traurigkeit. Traurigkeit, die immer da ist. Morgens, wenn wir aufstehen, abends wenn wir zu Bett gehen. An der Supermarktkasse wenn wir eine Mutter mit Baby sehen, beim Arzt im Wartezimmer, wenn wir nur von Schwangeren umgeben sind. Wenn wir eine Werbeanzeige an der Bushaltestelle sehen, die einen wunderschönen, dicken Schwangerschaftsbauch zeigt. Beim Einkaufen, wenn wir einen klitzekleinen, verstohlenen Blick in die Abteilung für Umstandsmode werfen.
In dieser Traurigkeit, in dieser tiefen Trauer, sind unsere Sinne nur auf diese eine Sache gemünzt – auf das, was uns passiert ist. Wir sehen überall Glück – und empfinden selbst den tiefsten Schmerz.Ich hatte Fehlgeburten. Nicht eine, nicht zwei. Viele. Späte. Und sehr späte. Und mit jedem Mal, bei dem es nicht geklappt hat, ist mein Glaube an das Gute, mein Glaube an Gerechtigkeit, an Glück, an das Leben gesunken. Mein Herz war wund, verletzt, tief traurig. Monate und Jahre. So sehr, dass es beinahe nicht zum aushalten war. So sehr, dass ich nicht wusste, wie um alles in der Welt ich das jemals verschmerzen kann. So sehr, dass mein Kinderwunsch von Tag zu Tag sehnlichster, tiefer, beherrschender wurde.
Ich hatte alles, was ich mir gewünscht hatte. Aber ich hatte kein Baby.
Ich sah im Supermarkt genervte Mamas. Ich sah sie im Park, ich sah sie überall. Und ich empfand Groll: Wussten diese Mamas, wie gut sie es haben?

Alles drehte sich um meinem Kinderwunsch.

Mein Kinderwunsch nahm nicht nur viel Raum ein. Alles drehte sich um meinem Kinderwunsch. Alles. Ich stand auf und vermisste etwas. Ich ging zu Bett, und mir fehlte etwas.
Und immer, immer wieder gab es Hoffnung, immer, immer wieder war ich schwanger. Oft nur kurz, ein paar mal länger.

Und einmal … da war ich so schwanger, dass ich sehr stolz Umstandskleidung trug, dass ich überglücklich meinen kleinen Bauch vor mir herschob, ein allererstes, kugelrundes Gefühl. Ich erzählte es nicht nur meiner Familie, wie jedes Mal. Ich erzählte es nicht nur Freunden, die immer schon mitfieberten. Ich erzählte es dieses Mal auch Kollegen und Vorgesetzten. Doch es ging schief. Wieder und wieder.

Einmal arbeitete ich mehrere Wochen nicht, weil ich mit dem dicken Bauch nicht unter Menschen wollte, die mich noch für schwanger hielten. Ich war tieftraurig, aber ich redete immer. Mit meinem Mann, mit Freunden, mit Bekannten, und ja, auch mit Kollegen. Und ich erfuhr, wie viele Frauen es um mich herum gab, die mein Schicksal teilten. Ich war nicht allein mit meinem Schmerz, und doch fühlte ich mich schrecklich einsam. Ich las in Foren über Sternenkinder, litt mit den anderen mit – und weinte viel.

„Mama, mein allergrößter Wunsch ist ein Geschwisterchen!“

Eine große Tochter hatte ich schon – aber ich wollte noch ein zweites Kind. Unbedingt. Und meine große Tochter kam so oft am Abend zu mir, kuschelte sich unter meine Decke und sagte: „Mama, mein allergrößter Wunsch ist ein Geschwisterchen!“ Und einmal, da weinten wir zusammen sehr lange und hielten uns sehr fest im Arm. Weil ihr Wunsch nach einem Geschwisterchen so stark wie mein Wunsch nach einem zweiten Kind schien.
Einige meiner Fehlgeburten bekam meine heute große Tochter mit – weil sie spät waren, weil man den Bauch sah. Nicht alle. Aber einige.

Einmal telefonierte ich mit einer Freundin. Ich wusste, dass auch sie sehr viele Fehlgeburten hatte. Heute hat sie zwei Söhne. Und damals sagte sie: Du wirst noch ein Baby bekommen, du musst nur fest daran glauben. Aber ich hatte immer fest daran geglaubt. Und dennoch hat es nicht geklappt.

Mein unerfüllter Kinderwunsch ging so weit, dass ich nicht nur alle möglichen Untersuchungen in Sachen Genetik bei Praenatal machen ließ, ich änderte mein Leben. Alle medizinischen Ergebnisse waren ok, dennoch verlor ich die Babys. Und so hielt ich mich an dem vermeintlich letzten Fünkchen Hoffnung fest – Stress minimieren. Ich gab meinen tollen Job auf und plante mein Studium. Parallel ließ ich mich von einem Hämatologen engmaschig betreuen. Zwei Wochen nachdem ich meinem wichtigsten Auftraggeber sagte, dass ich die Selbstständigkeit aufgeben werde, um zu studieren – zwei Wochen danach war ich schwanger. Natürlich war ich so glücklich wie jedes Mal und noch mehr. Natürlich waren aber all die Ängste wieder da. Ich war mittendrin in der Gedanken-Spirale, mit einem Unterschied: Ich hatte nun einen Hämatologen, der sich parallel zu meinem Frauenarzt und den Spezialisten bei Praenatal um mich kümmerte.
Ich war mindestens drei Mal pro Woche bei irgendeinem Arzt. Ich kaufte mir irgendwann das AngelSound, mit dem ich den Herzsschlag hören konnte. Ich war so in Sorge, dass es wieder nicht klappen könnte, dass ich alles tat, um das Schlimmste zu verhindern: Noch eine Fehlgeburt. Und ich bestand auf einen neuen Mutterpass, um auch die letzten negativen Erfahrungen gänzlich aus dem Sichtfeld zu bekommen.
Ich wusste, wenn es noch einmal passieren würde, würde ich daran zerbrechen. Es war meine letzte Chance. Nicht biologisch, nicht klinisch. Für mich persönlich, für meine Seele.
Meine letzte Schwangerschaft war geprägt von vielen Arztbesuchen, vor allem aber war sie geprägt von großen Ängsten. Immerzu und andauernd. Bis in die 38. Woche begleitete mich diese tiefe Angst, dass mein Baby, unser Wunschkind, wieder verloren geht.

Am 9. April 2014 hörte diese Angst auf.

Am 9. April 2014 hörte diese Angst auf. Lina wurde geboren! Gesund und munter, mit allem Zipp und Zapp. Ich hatte ein Baby!!!! Ich hatte es endlich geschafft! Mit viel Unterstützung von Ärzten, mit einem doofen Kaiserschnitt nach einer Risikoschwangerschaft – aber ich hatte endlich ein Geschwisterchen für meine große Tochter. Ein kleines Baby für uns alle – ein viertes Mini-Persönchen, das uns zu unserem Glück fehlte. Und er war in Erfüllung gegangen, mein allergrößter Wunsch.
Und davon gibt es Fotos. Jede Menge Glücksmomente. Aus meiner Schwangerschaft gibt es keine Bilder, die mich mit Bauch zeigen. Ich hatte wohl viel zu große Angst, dass es auch dieses Mal wieder nicht klappen könnte.

Allen Frauen, denen ähnliches wiederfahren ist. Allen Frauen, die so so gerne Mama wären und es nicht sein können, möchte ich sagen: Gebt niemals auf. Sucht euch die richtigen Ärzte, haltet an eurem Glauben fest. Ich habe einmal gelesen: Glaube versetzt Berge. Und damit meine ich nicht den religiösen Glauben. Sondern den Glaube an uns und unsere Wünsche. Mein Hämatologe sagte in unserem allerersten Gespräch, als ich völlig verheult und verzweifelt vor ihm saß, in ganz ganz ruhigen Worten: Sie werden ein Baby bekommen.
Er sollte Recht behalten.

Es gibt viele Möglichkeiten, den Verlust zu verarbeiten. Und man MUSS das auch verarbeiten. Darüber schreiben gehört dazu. Und es ist wichtig, damit wir alle wissen: Es geht auch anderen so. Wir sind nicht allein mit unserem Schmerz um unsere Sternenkinder. ♥  ​

Und nun möchte ich euch diese Texte von Blogger-Kolleginnen ans Herz legen. Ich habe sie alle gelesen – nachdem ich diesen Text geschrieben habe. Ihr werdet viel Persönliches entdecken, vielleicht auch euch selbst wiederfinden. Ihr werdet garantiert ein Tränchen vergießen. Und ihr werdet hoffentlich auch Mut schöpfen. Denn diese wundervollen Frauen haben heute alle Kinder:

Andrea von MeWorkingMum hatte sich auf ihr Mädchen gefreut – doch irgendwann blieb der Herzschlag aus. Sie hat einen wunderschönen Brief an sich selbst geschrieben – und heute drei Kinder!

Anne von Einerschreitimmer hat ihre Fehlgeburt gut verarbeitet, schreibt sie – zündet aber am Geburtstag immer noch eine Kerze an. Auch noch Jahre später.


Bella vom Blog Freiraumkind verlor an ihrem 28. Geburtstag ihr Baby. Ein sehr berührender, trauriger Text: Freiraumkind.de


Bloggerin Kira von „Schnuppismama“ hat zwei Kinder und nach ihrer Fehlgeburt mit vielen Frauen darüber gesprochen. Kira stellte fest: WIR SIND GANZ VIELE!
Susanne von Ich Lebe! Jetzt! hat ihre Zwillinge still geboren. Heute hat sie drei Mädchen. Susanne weiß: Schweigen ist genauso schlimm wie die falschen Worte: in silence – stille Geburt

Susanne von Nullpunktzwo beschreibt sehr ergreifend, wie man sich die ersten Tage nach dem Eingriff bei einer Fehlgeburt fühlt. Doch auch bei Susanne hat es wieder geklappt! Im August kam ihr viertes Kind zur Welt.


Bloggerin „mami anders“ hat keine Worte und schrieb ihre Gedanken trotzdem auf. Nur durch unsere Texte und viele Gespräche können wir Verarbeiten.

Kerstin von ChaosHoch2 wurde nach ihren Zwillingen noch einmal schwanger. Wieder war es doppelte Freude, doch dann erfuhr sie, dass sich nur eine Anlage weiter entwickelt hat …

Séverine von Mama On The Rocks hatte zwei Fehlgeburten. Ihre Kinder bezieht sie altersgerecht in die Trauerarbeit ein. Weil Sternenkinder wichtig und kein Tabu sind.​

Auch für Katarina von Blogprinzessin war danach alles anders. „Was nun?“, fragte sie ihren Mann. „Wir machen weiter“, ermutigte er liebevoll. Sie weiß: Der Schmerz wird besser. Stück für Stück. Bild: ​© natalie-shelton.com


Carola von „Frische Brise“ hat vier Kinder. Sie verlor ihr Baby in der 13. Woche und berichtet von ihrem Schmerz und der Ausschabung.


Tanja von Rougerepertoire weiß, dass Verlust verändert. Sie spricht aus Erfahrung, wenn sie sagt: Schweigt nicht bei euren liebsten. 
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An Tagen wie diesen: Ich habe Angst   
Du bist wie ich, nur anders …Wie ist das eigentlich so mit Flüchtlingen?

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59 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Ich bin unglaublich berührt von deiner Geschichte. Von so vielen Frauen. Danke Leonie

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Liebe Leonie.
Ich habe schon sehr lange nicht mehr einen so berührenden Text gelesen, der mich den Tränen verfallen ließ.
Ich bin keine Mutter und noch steht dies in naher Zukunft an.
Trotzdem ist es so berührend, weil es eben so echt ist. Der Schmerz und all die Zeit. Das Glück, am Ende gesiegt zu haben. Nicht aufgegeben zu haben!
Ich habe bei Leni eure Bilderstrecke gesehen und wollte den Text gerne lesen.
Wie viel Stärke in dir steckt!
Ich wünsche euch nur das Beste und hoffentlich strahlen deine Mädels immer so wunderschön wie auf diesen Bildern!
Liebste Grüße <3

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    Leonie Lutz
    11. April 2016 12:00

    Liebe Feyzan, als (vermutlich angehende ;)) Mama solltest du dich nicht mit dem, was kommen könnte grämen. Aber es berührt mich sehr, dass es dich so berührt! Danke für deine lieben, so so ehrlichen Worte. Das bedeutet mir sehr viel!! Und ja, wir sind heute glücklich! Und wir strahlen, denn wir sind komplett. :)))
    Euch alles Liebe und jede Menge Kinder! Leonie

    Antworten

Danke dein Bericht macht mir Mut ich habe auch erst mein Baby verloren alle schieben das auf mein Alter da man mit 43 ja nicht mehr Mama werden darf
Aber ich werde weiter kämpfen
Danke 💜

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Liebe Leonie,
was für ein toller Text von einer starken Frau. Auch ich habe vor 3 Jahren Zwillinge verloren in der 12. SSW….die Leere und Einsamkeit die man danach empfindet, werde ich nie vergessen…. Und auch das Vertrauen in seinen Körper wieder zu erlangen bei der nächsten Schwangerschaft, ist eine große Herausforderung!
Gerade bin ich mit meinem zweiten Kind in der 30. SSW und dankbar für jede Sekunde!
Mit deinem Text sprichst du vielen Mami’s die in der gleichen Situation sind viel Mut zu! Denn erst nachdem man selbst betroffen war, erfährt man, wie oft das passiert, auch im eigenen Umfeld!
Ich freue mich für euch, dass ihr ein Happy End erleben durftet mit eurer kleinen Maus!
Liebe Grüße
Vanessa

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    Liebe Vanessa, es tut mir sehr Leid, dass du auch diese Erfahrung machen musstest. Wie schön, dass du jetzt wieder schwanger bist!!!! Genieß die letzten Wochen deiner Schwangerschaft! Alles Liebe und danke für deine schönen Worte, Leonie

    Antworten
Einer schreit immer
9. Oktober 2017 12:00

Wow! Was für ein starker Beitrag. Was für eine starke Frau! Fühl dich fest gedrückt!

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Es tut mir sehr leid, macht mir aber auch Mut! 💛

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Was für ein toller Text!
Ich bin die anonyme Schreiberin des Textes, bei dem nach Regen die Sonne scheint. Ich bin in der 18. Ssw und werde wahrscheinlich bis zur Geburt weiterhin Angst haben mein Baby zu verlieren.

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    Leonie Lutz
    9. Oktober 2017 12:00

    Liebe Mary, das ist eine ganz ganz tolle Nachricht! Schön, dass du schon so weit bist. Glaub an dich und dein Baby, ganz feste!!! Alles Liebe, Leonie

    Antworten
Lilla Mamasprosse
9. Oktober 2017 12:00

Toller Text!
Darf ich mich in die Linkliste einreihen? https://mamasprosse.at/2016/05/04/sternchens-geburtstag/
Ganz liebe Grüße Lisa

Antworten
    Leonie Lutz
    9. Oktober 2017 12:00

    Liebe Lisa, natürlich darfst du! Ich habe gerade deinen berührenden Text gelesen. Es tut mir unendlich leid, was euch passiert ist. Wie bewegend dennoch, dass ihr euer Mädchen noch immer so ins Leben integriert. Und wie bewundernswert und stark von dir, dass du nun versöhnt bist. Alles Liebe von mir, Leonie

    Antworten

Danke liebe Leonie,einfach Danke,Danke,Danke!
Ich sitze hier und weine,weil auch ich mittendrin bin in diesem Wust aus Fragen, Hoffnung, versuchtes Aufgeben, verdrängen, weitermachen, Arztbesuchen, Operationen… und ich klammere mich weiter an diesen unbändigen Wunsch nach einem 2.Kind. Ich könnte noch so vieles mehr schreiben, aber vor allem D A N K E! 😘🍀

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    Leonie Lutz
    9. Oktober 2017 12:00

    Liebe Tina, wenn du noch Kraft hast und wenn dein Wunsch noch so so stark ist, dann bleib dran. Vermutlich kannst du nicht anders. Ich jedenfalls konnte nicht anders. Für mich gab es nur diese eine Option – ich wollte noch ein Baby. Wir waren einfach noch nicht komplett. Es hat Jahre gedauert. Jahre. Aber wir haben es geschafft. Ich drücke dir alle Daumen, dass du weiterhin die Kraft hast, alles durchzustehen! Deine Leonie

    Antworten
Frühlingskindermama
9. Oktober 2017 12:00

Darf ich mich auch mit meiner Erfahrung einreihen? Ich habe mein erstes Kind verloren und danach 7 Jahre gebraucht, bis mein Großer geboren wurde. Das war eine sehr harte Zeit. Ich hatte mich auch schon auf Twitter gemeldet.
http://fruehlingskindermama.blogspot.de/2015/10/der-verlust-meines-ersten-kindes-und.html
Liebe Grüße!

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    Danke für deinen Text, den ich gerade gelesen habe. Dieses “sich zuhause abschotten” und niemanden hören und sehen wollen, das kenne ich nur zu gut. Das war bei mir auch immer so. Schön, dass du heute Mama bist, und dann auch noch 2 Fach …..

    Antworten

Liebe Leonie, danke Dir für Deine ehrlichen, wunderbaren Worte, es hilft so sehr zu hören, dass man damit nicht allein ist. Im Alltag habe ich immer das Gefühl die einzige zu sein, wenn ich so etwas lese wie gerade weiß ich, es ist nicht so – I am with you! Wünsche uns allen ganz viel Sonne. Danke Leonie, danke!

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    Liebe Lilli, oh nein, du bist absolut nicht die einzige. Je mehr Frauen ich es erzählt habe, desto mehr erzählten mir von ihrem Verlust. Es sind so so viele betroffen. Du bist nicht allein! ♡♡♡

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Liebe Leonie, vielen Dank für Deine offenen Worte und Gefühle. Mir ging es ähnlich und kann sehr gut mit Dir mit fühlen. Fast wäre ich daran zerbrochen, aber ich habe nicht aufgegeben und wir sind mittlerweile vollständig. Liebe Grüße, Tina

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Frau Stabel
9. Oktober 2017 12:00

Großer Respekt, was für ein wahnsinnig ehrlicher und ergreifender Text! Genau diese “Geschichten” haben mir Mut gemacht, trotz zwei Fehlgeburten nicht aufzugeben. Und es hat sich gelohnt! Der liebe Gott hat’s bei uns mit Zwillingen wieder gut gemacht 😉

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Wow! Dieser Text spricht einem wirklich aus tiefster Seele! Soo viele müssen dieses Leid leider erleben.
Auch ich musste sieben Sternchen gehen lassen. Ein letzter Versuch sollte es sein – noch eine FG hätte ich nicht mehr verkraftet. Mein letzter Schwangerschafsversuch liess ich denn durch Akupunktur begleiten – unsere Zwillinge sind gesund, munter und termingerecht zur Welt gekommen. Nun sind wir zu fünft – und komplett.
Viel Kraft und Glück allen Sternchenmamas

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Danke für diesen Text und vorallem danke für das Timing. Ich hab in zwei Stunden meinen Termin zur Ausschabung, die dritte allein in diesem Jahr. Das Herz schlagen zu sehen und dann beim nächsten Ultraschall nicht mehr… man fragt sich warum passiert mir das und warum so oft? Diese natürliche Freude bei einem pos. Schwangerschaftstest, die wird einem komplett geraubt und an ihre Stelle tritt eine unbeschreibliche Angst die einen nur noch von Schwangerschaftswoche zu Schwangerschaftswoche und Arzttermin zu Arzttermin denken lässt.

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    Liebe Andrea. Es tut mir sehr sehr leid und ich wünsche dir viel Kraft für deinen Termin gleich. Es klingt vielleicht komisch, aber mir haben viele Frauen gesagt: wenigstens wirst du Schwanger. Und das stimmt. Es ist ein Zeichen, du wirst schwanger. Nun kannst du mal bei einem anderen Arzt überprüfen lassen, warum die Schwangerschaften nicht bleiben. Falls du es noch nicht angegangen bist, suche dir einen Hämatologen, der auf Kinderwunsch spezialisiert ist. Er kann vielleicht eine Blutgerinnungsstörung feststellen – das hat dann auch solche Folgen.
    Und die Diagnose kann man dann behandeln… Ich denke an dich. Viel Kraft dir! Leonie

    Antworten

Vielen Dank für diesen Beitrag und all die anderen. Ich habe einen dicken Kloß im Hals, schaue auf meinen Sohn, der schlafend neben mir liegt und fühle mich an meine eigene Fehlgeburt im Mai erinnert. Ich merke, dass ich noch viel mehr trauere, als ich mir eingestehe. Auf meinem Blog habe ich ebenfalls meine Gedanken verfasst… Ich habe viel geredet. Mit meinem Mann. Freunden. Der Familie. Aber der Schmerz sitzt noch immer tief.

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    Liebe Jasmin, ich glaube, es dauert Jahre, bis man das alles verarbeitet, wenn das überhaupt geht … Es verändert einen fürs Leben … So ist es. Aber es ist schön, dass du auf deinen kleinen Sohn blicken kannst. ♡♡♡

    Antworten
Sophie (Kinder haben ...und glücklich leben!"
9. November 2017 12:00

Ein toller Text und Wahnsinn, dass du immer wieder den Mut hattest, weiterzumachen! Ich hatte vor einigen Monaten eine “ungeplante” Fehlgeburt, die ich sehr gut verkraften konnte und habe im Blog darüber geschrieben: http://kinderhaben.de/eine-kleine-freudentraene/
Vielleicht ist das eine schöne Ergänzung für deine Themensammlung zu Fehlgeburten?
Dein Text macht in jedem Fall sehr viel Mut und ich freue mich, dass für euch alles so gut ausgegangen ist. Liebe Grüße!

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Ich habe aufgegeben! Ich hatte 3 Fehlgeburten (7SSW, 12SSW, 11SSW) in Folge und aufgegeben, weil wir noch eine nicht verkraften würden. Die Familie (Mann, Tochter 7) hat so gelitten in den letzten 1,5 Jahren. Aus unserer lustigen, fröhlichen Tochter wurde ein trauriges Kind.
So langsam geht es uns besser, aber Babys kann ich noch immer nicht sehen. Jeden Tag denke ich daran und muß lernen damit zu leben. Das schlimmste, sind oft die Aussagen (warum habt ihr nur 1 Kind oder 1 Kind ist kein Kind)…

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    Liebe Nicole, das ist sehr sehr traurig zu lesen. Es tut mir unendlich Leid für euch. Ich weiß genau,wie du dich fühlst und was du / ihr durchgemacht habt. Wie schön, dass du eine große Tochter hast! Das erleichtert mich ein bisschen, auch wenn du schreibst, dass es ihr nicht gut mit allem geht. Es gibt für Mädchen in dem Alter übrigens ganz tolle Kunsttherapien. Haben wir gemacht und der Kinderarzt kann das verschreiben. Denn auch Kinder müssen natürlich erst lernen, wie man verarbeitet. Fühl dich umarmt, Leonie

    Antworten

Liebe Leonie,
ich bin ganz zufällig auf Deinen Beitrag gestoßen und er hat mich sehr berührt. Es ist ein schwieriges Thema. Ich habe dazu auch eine sehr lange Geschichte hinter mir. So oft habe ich gehört: Du hast doch ein gesundes Kind. Das habe ich auch und ich bin dafür zutiefst dankbar. Trotzdem wünsche ich mir auch das zweite so sehr wie das erste. Du machst mir Mut, danke dafür.
Liebe Grüße
Tina

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    “So oft habe ich gehört: Du hast doch ein gesundes Kind”
    Liebe Tina, diesen Satz kenne ich nur zu gut und ich glaube, wer so etwas nicht durchgemacht hat, kann es nicht verstehen. Auch ich bin dankbar ein gesundes Kind zu haben und versuche es jeden Tag zu geniessen. Ich hätte mir gern ein Geschwisterkind für sie gewünscht, aber manchmal soll es nicht so sein im Leben. Vielleicht klappt es bei Dir noch, ich drücke alle Daumen! LG, Nicole

    Antworten

Liebe Leonie ❤️
deine Worte berühren mich sehr. Wie viel leid kann ein Mensch ertragen? Diese Frage schoss mir als erstes durch den Kopf. Ich bewundere euren Mut es immer wieder zu versuchen- nicht aufzugeben! Ich weis nicht ob ich es gekonnt hätte. Ich bewundere dich für deine Stärke und deinen Mut ❤️
Liebe Grüße
Tanja (Flow)

Antworten

Ein unheimlich bewegender Beitrag. Vielen Dank, dass du deine Geschichte mit uns teilst.
Weißt du, ich bin noch keine Mama. Ich habe auch bisher nicht versucht eine zu werden. Mit 29 bin ich allerdings durchaus in einem Alter, in dem man darüber nachdenkt – sich mit dem Thema Kind auseinander setzt.
Ich denke, dass dieses Thema “Fehlgeburt” nicht nur Frauen hilft, die bereits eine Fehlgeburt hatten. Das finde ich unheimlich wichtig hier auch einmal zu erwähnen. Es nimmt einem schon VOR einer Schwangerschaft den Wind aus den Segeln… Immer wieder über dieses Thema zu hören und zu lesen, vermittelt einem ein ganz bestimmtes Gefühl. Ich würde nicht behaupten, dass man sich auch auf das Thema Fehlgeburt einstellen muss – nein. Aber man denkt sich: “Sollte mir das passieren, dann weiß ich, dass das PASSIEREN DARF!” Dass das keine Abnorm ist – dass ich nicht alleine wäre. Dass ich nichts falsch gemacht hätte! Dass das öfters vorkommt, als man denkt. Dass so etwas eben noch nicht das “Aus” bedeutet.
Ich denke, das ist vor allem auch für uns Frauen, die bisher noch überhaupt nichts mit der Familienplanung zu tun haben, sehr wichtig!
Ich danke dir für deine Offenheit und die Portion Hoffnung, die man durch das Lesen des Textes “geschenkt bekommt”!
Denn… Diese Zeilen lassen sich wunderbar interpretieren und auch auf andere Lebenssituation projizieren.
Niemals aufgeben! An sich selbst glauben! Zu spät gibt es nicht!
Bussi, Laura

Antworten
    Leonie Lutz
    9. Februar 2018 12:00

    Liebe Laura, das hast du echt schön geschrieben. Danke für diese berührenden Worte und das, was du aus meinem Text ziehen konntest. Und ja, absolut kann es auch diejenigen treffen, die die Familienplanung noch vor sich haben. Aber es muss nicht und es gibt so so viele Frauen, da klappt alles auf Anhieb. Dennoch sind Fehlgeburten keine Seltenheit, und daher muss man, – so denke ich – auch ganz offen darüber sprechen. Alles Liebe und danke für deinen tollen Kommentar! Leonie

    Antworten

Liebe Leonie, beim Lesen Deines Textes kamen mir die Tränen, weil du so offen und ehrlich schreibst und weil ich Deine Kraft bewundere. Und irgendwie zeigt es einem auch immer wieder, wieviel Glück es doch ist, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen (was man vielleicht manchmal im Trubel des Alltags leicht vergisst). Auch, was alle anderen hier vorher geschrieben haben, geht unter die Haut. Vielen Dank für all die Offenheit!

Antworten

Liebe Leonie
Was für eine starke, bewundernswerte Frau Du bist! Ich danke Dir von Herzen für diesen Text, auf den ich ganz zufällig gestoßen bin, und für die Hoffnung, die Deine Worte mir geben.
Wir haben inzwischen vier Fehlgeburten und eine Eileiterschwangerschaft überstanden. Und auch wenn der Wunsch nach einem Kind nach wie vor unübertroffen ist, die Frage wie oft man eine solche Niederlage noch ertragen kann bohrt sich immer mehr in den Kopf. Noch bin ich nicht bereit aufzugeben, dafür habe ich mir in meinem Leben zu viel so hart erkämpft. Aber auch ein Kämpfer wird müde und die Angst immer größer.
Am traurigsten macht mich, dass wir nie wieder das unbeschwerte Paar sein werden, das wir mal waren. Die Fehlgeburten haben uns noch mehr zusammen geschweißt und dafür bin ich unendlich dankbar. Es gibt leider auch so viele Beziehungen, die an diesem unerfüllten Kinderwunsch zerbrechen.
Dennoch hinterlässt es Narben auf der Seele – bei der Frau und beim Mann, die wohl nie mehr ganz heilen werden.
Ich hoffe, dass ich irgendwann ebenfalls nach einer langen Zitterpartie unser Baby im Arm halten werde und die Narben langsam verblassen.
Dir und allen Mamis, die diesen Weg erfolgreich gemeistert haben wünsche ich eine wundervolle Zeit mit Euren Lieben – ich bin sicher, Ihr genießt sie in vollen Zügen!
Und allen, denen dieses Glück bislang verwehrt bleibt: von Herzen alle Kraft der Welt und hört nicht auf, über Euer “Schicksal” zu sprechen.
Alles Liebe, Nicole

Antworten
    Leonie Lutz
    11. April 2016 12:00

    Liebe Nicole – zunächst einmal möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich dir erst jetzt antworte. Deine Geschichte hat viele Ähnlichkeiten mit meiner. Und ich kann dir sagen – ja, es hinterlässt Narben. Ich kann dir aber auch aus Erfahrung verraten: Diese Narben heilen! Ja, ihr werdet wieder dieses unbeschwerte Paar sein! Diese Möglichkeit sieht man nicht, wenn man im Tief, im Tal steckt. Aber sie ist da. Es wird kommen. Ihr werdet wieder unbeschwert zusammen sein. Am besten mit einem kleinen Schatz. Ich drücke dir alle Daumen. Und solltest du Fragen oder so haben, schreibt mir jederzeit gerne per E-Mail. Fühl dich einmal feste gedrückt! Deine Leonie

    Antworten
Küstenmami
9. April 2018 12:00

Ach, Du Liebe, es tut mir so leid, dass Du diese Erfahrung auch machen musstest, dass Ihr so viele Kinder so früh verloren habt!
Ja, die tiefe Trauer kenne ich und “Reden, reden, reden” bzw. drüber schreiben hilft mir tatsächlich. Ich bewundere Euch, dass Ihr nicht aufgegeben habt und hoffe, dass auch wir irgendwann noch ein kleines Wunder im Arm halten dürfen.
Alles Liebe und Gute
Deine Küstenmami

Antworten

Liebe Leonie,
ich habe jetzt noch einen Kloos im Hals. Du hast da einen ziemlich bewegenden Text verfasst und mit uns geteilt. Danke dafür! Solch Erfahrung wünscht man einfach niemandem. Ich wünsche mir auch mal Kinder, habe aber bis jetzt noch nie probiert schwanger zu werden. Irgendwie hat man da vorher schon so Gedanken und Hoffnungen, dass alles rund läuft und die Kinder dann gesund zur Welt kommen. Man solle wohl einfach immer positiv denken und sich glücklich schätzen, wenn man Familie und Freunde hat, die immer hinter einem Stehen und einen auch auffangen, wenn man immer und immer tiefer zu sinken droht. <3
Wunderbarer Text!
Alles Liebe,
Lisa

Antworten

Liebe Leonie,
Danke für deine Offenheit und die mutmachenden Wörter. Ich musste direkt anfangen zu weinen.
Ich selbst hatte “nur” eine Eileiterschwangerschaft, allerdings ist mein Muckelchen, bin der Meinung es war ein Bub, immer in meinem Herzen. Für mich war da ein Fötus, ein Lebewesen, auch wenn er am falschen Ort saß. Die Zeit danach, März 2015, war für mich eine schwere Zeit. Ich habe viel in einem Forum verbracht, in dem ich immer noch bin. Die Mädels haben mir sehr viel Hoffnung gegeben und positiv gedacht, obwohl ihnen ebenso viel Negatives wiederfahren ist. Auch Freunde und Familie waren da.
Im August 2015 wurde ich wieder schwanger und die Angst war bis zum ersten Ultraschall sehr hoch, ich wusste nicht, wie ich eine weitere ELSS verkraften würde. Dann war aber alles gut und meine Tochter hat sich am richtigen Ort eingenistet. Einige Tage später hieß es dann: “drohende Fehlgeburt”, wieder ein Schlag ins Gesicht. Aber Maren ist Ende April 2016 auf die Welt gekommen. Mittlerweile “hibbeln” wir fürs zweite. Die Angst spielt weiterhin eine Rolle.
An alle, die Fehlgeburten oder Eileiterschwangerschaften hattet, auch ihr werdet irgendwann euer erstes, zweites oder drittes etc. Wunder in der Hand halten. Gebt die Hoffnung nicht auf.

Antworten
    Leonie Lutz
    3. August 2018 12:00

    Liebe Bettina, das ist schön, was du schreibst. Und wunderbar, dass es mit eurer kleinen Maren geklappt hat!!! Dennoch ist die Angst ein Begleiter, vor allem in einer weiteren Schwangerschaft. Versuche, sie so gut es geht abzuschütteln. Notfalls auch mit professioneller Hilfe, Gesprächstherapien oder so. Denn auch unsere ungeborenen Kinder spüren die Ängste. Ich drücke dir ganz fest die Daumen fürs Zweite!!!! Alles, alles Liebe von Leonie

    Antworten

Danke für den Beitrag! Auch ich hatte mehrere Fehlgeburten und kenne diesen Neid gegenüber Schwangeren oder Eltern mit kleinen Kindern nur zu gut. Nach meinem ersten Kind hatte ich drei Fehlgeburten hintereinander – heute bin ich stolze Mama von dreien – und oft selbst eine der im Supermarkt genervten Mamas! Hier hab ich darüber berichtet: https://westendmum.com/page/2/

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Auf der einen Seite ist Hoffnung gut wenn man noch Kraft hat aber auf der anderen Seite auch wichtig ein Ende zu finden, bevor man zerbricht.
Ein Happy Ende ist auch ohne Baby möglich! Nicht das ersehnte Happy Ende aber doch ein Happy Ende.
Ich habe nach meinem Sohn, den ich völlig komplikationslos bekommen habe, 6 Schwangerschaften, sowie die Fähigkeit auf natürlichem Weg schwanger zu werden, verloren. Es war ein langer und schmerzhafter Weg und irgendwann war es genug. Ich konnte nicht mehr. Zusammen mit einer Psychologin habe ich mein Ende gefunden. Mein Sohn wollte auch immer ein Geschwisterchen aber auch er versteht, dass man manche Dinge nicht beeinflussen kann und nicht jeder Wunsch erfüllt wird.
Uns geht es heute zu dritt sehr gut. Ich bin sehr froh das alles hinter mir zu haben. Diese Erfahrung gehört zu uns und es ist ok. Ich habe meinen Frieden damit gefunden und kann die Vorteile genießen, die es mit sich bringt, dass unser Sohn größer wird und wir als Paar auch wieder Freiräume zurück bekommen. Ich finde es wichtig das auch zu erwähnen.
LG

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Ich hatte zuletzt mehrere aufeinanderfolgende Fehlgeburten, darf also gerade aus medizinischen Gründen nicht wieder schwanger werden.
Ich hab mich aufgegeben. Ich hatte keinen Sinn weiter leben. Und wenn meine Freundinnen schwanger wurden, wurde ich trauriger, dass ich solches Glück nicht erleben kann. Aber dann kam Leihmutterschaft in Frage. Mein Mann sagte “Was möglich ist, muss auch ausprobiert werden”. Und wir haben es ausprobiert. Und das hat geklappt. Wir waren überglücklich, als unsere Leihmutter(aus der Klinik biotexcom) uns ein Wunder zur Welt gebracht hat! Es ist drei Jahre her. Und jetzt denken wir an 2.Kind))) Alles ist möglich und es geschehen noch Wunder! Gebt nicht auf! Und sucht immer nach anderer Möglichkeit!

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Es ist jedes Mal aufs neue unfassbar wieviele Frauen dieses Schicksal teilen.
Mir hat mein blog bei der Trauerbewältigung geholfen.Leider erkannte ich erst nach meiner zweiten Fehlgeburt in der 18 SSW wie wichtig das Reden auch bei meiner ersten Fehlgeburt gewesen wäre.
Ich stehe jeden Abend mit unserem Regenbogenbaby am Fenster und wünsche ihren beiden Brüdern eine gute Nacht .Sie wird mit dem wissen aufwachsen das sie 2 Brüder hat.
Liebe Grüße Mary

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Oh, jetzt bekomme ich tatsächlich doch noch ein bisschen Angst. Ich dachte, jetzt in der 14. Woche kann uns nicht mehr viel passieren, aber so ganz stimmt das ja auch nicht. Wir haben sehr sehr lange gebraucht bis es endlich geklappt hat. Es wäre unendlich traurig, wenn wie das Baby jetzt nicht kriegen würden.
LG Steffi

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    Leonie Lutz
    3. August 2018 12:00

    Liebe Steffi – das wusste ich ja gar nicht. Wie schön!!! Eine tolle Neuigkeit! Und bitte hab keine Angst! Du hast mit Woche 14 doch schon ein paar Meilensteine geschafft!! Angst ist nicht gut für dein Baby. Vertrau auf das Gute! Alles liebe und eine dicke Umarmung von Leo

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      Steffi D.
      5. Juli 2019 12:00

      In sovielen Sätzen dieser Texte finde ich gerade mich, meine Trauer und meine Ängste wieder..
      Nach über einem Jahr Kinderwunsch hat es im Oktober 2016 endlich geklappt. Die Schwangerschaft war total unkompliziert und plötzlich mussten wir ende Februar unseren Tim in der 20 SSW gehen lassen. Wir wünschen uns so sehr Kinder in unserem Leben und hoffen, dass sich dieser Wunsch noch erfüllt.
      GlG Steffi D:

      Antworten

Ach Leonie, wie traurig das ist! Und wie schön,dass das kleine Minimenschlein dnn doch ihren Weg zu euch gefunden hat!!! Geschichten schreibt das Leben…

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Leonie Lutz
5. Juli 2019 12:00

Liebe Steffi D. es tut mir sehr sehr leid, dass dir das passiert ist. ich verstehe genau, was du durchmachst!!! Aber ich hoffe wirklich auch, dass ich dir etwas Mut mit meinem Text schenken konnte. Nimm dir Zeit für deine Trauer. Das ist wichtig und ich habe diese Zeit auch gebraucht und mich manchmal auch von allem abgeschottet. Denk aber daran, dass es Hoffnung gibt!!! Denk an meinen Text, an meine Geschichte und verlier den Mut nicht!!

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