Raum im Wandel: Kücheninnovation 2017

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Raum im Wandel: Kücheninnovation 2017

Die Küche. Wohl kein Ort in unseren eigenen vier Wänden hat so eine Wandlung hinter sich, wie die Küche.
Diese Woche besuchte ich hansgrohe auf der Küchenmesse LivingKitchen. Dort traf ich Andreas Diefenbach, Design Business Manager bei Phoenix Design aus Stuttgart. Zusammen mit seinem Team betreut er die Designarbeit für hansgrohe, bekannt für Brausen und Armaturen in Bad und Küche. Und mit den neuen Spülencombis C71 heimste die Marke prompt die Auszeichnung „KüchenInnovation® des Jahres 2017“ ein.
Designer Diefenbach weiß, dass sich das Rad nur selten neu erfinden lässt. Dennoch aber gibt es sie, die kleinen, feinen Anpassungen überall in unserem täglichen Leben. Erforscht und entwickelt werden sie von Produkt Designern wie Andreas Diefenbach. Für hansgrohe geht es immer darum, Lücken zu finden, um die Welt, so wie sie ist, ein kleines bisschen zu optimieren.

Ich spreche mit Diefenbach über die Küche, wie sie heute ist und den Wandel, den sie absolviert hat. Und er erzählt mir von der Frankfurter Küche. Design-Fans unter euch werden die Geschichte der Einbauküche schon kennen, allen anderen möchte ich sie kurz erläutern.

Die erste Einbauküche

Die Frankfurter Küche ist eine Erfindung der Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky. Im Rahmen des Wohnungsbauprogramm „Neues Frankfurt“ entwarf sie 1926 die erste Einbauküche. Die Idee dahinter: Die Gestaltung und Ausarbeitung einer Küche, die Arbeitsabläufe effektiv optimiert – mit Fokus auf die Geräte, die es in Küchen gibt.
Für uns ist es heute schlichtweg normal, dass der Herd in der Nähe des Backofens oder sogar zu einem Teil verbaut ist, dass unsere Kochfelder nah am Waschbecken sind und wir unter dem Waschbecken meistens auch noch Platz für unsere Mülleimer haben. Das alles war nicht immer so und irgendjemand hat es erfunden. Den Weg für all die Optimierungen ebnete Schütte-Lihotzky – mit der Erfindung der Einbauküche, wie sie bis heute in fast allen Haushalten steht.

Je größer, desto glamouröser

Die Architektin wusste: Es gibt Arbeitsabläufe in der Küche, die sich immer wiederholen. Um diese zeitsparender ausführen zu können, braucht man kurze Wege. Schütte-Lihotzkys Entwurf war prozessoptimiert. „Diese Küche diente allein dem Zweck, den Hunger der Familie zu stillen, sie war ein Arbeitsplatz mit einem ausgeklügelten System“, so Produkt Designer Diefenbach zu mir.

Heute ist die Küche viel mehr als ein Arbeitsplatz. Je größer, desto glamouröser.

Küche heute ist Leben. Sie steht für Genuss und Gesundheit, für Freude und Frische, für gesellige Kochabende, für Plätzchen backen mit den Lieben. Küche heute ist der Ort, an dem alle zusammen kommen. Sie ist längst nicht mehr nur der Raum der Frau, der er mal war, sondern eine wichtiger Fläche für Austausch und Zusammenkommen. Innerhalb wie außerhalb der Familie. Während wir unsere Badezimmer heutzutage mit Ruhe verbinden und uns mit Dekoration und warmen Tönen Wellness zu Hause schaffen, steht die Küche für Leben und Trubel. Andreas Diefenbach sieht die Küche heute als Social Hub, den gesellschaftlichen Mittel- und Knotenpunkt: „Gerade im digitalen Zeitalter ist die Küche ein lebendiger, aber auch ein analoger Ort“.

Und diesen Aspekt finde ich für mich klar und nachvollziehbar. Denn wenn ich für die Kinder Gemüse schnipple oder Salat wasche, bin ich ganz bei der Sache und nicht parallel irgendwie digital unterwegs. Dann ist alles, was ich tue analog. Und das ist irgendwie schön, dass man an diesem Ort Dinge tut, die man auch schon vor Jahren getan hat, bevor die Digitalisierung einsetze.

“Profiköche verzichten auf alles, was sie langsamer macht”

Nun habe ich mich gefragt: Wenn man als Designer ein Produkt kreieren oder optimieren möchte – wie schlägt man dann aus all diesem Wissen die Brücke zu neuen Produktideen?
Diefenbach und sein Team arbeiten viele Fragen ab, die in ihre Ideen einfließen.
Wie haben sich die Menschen in den letzten Jahren verändert? Wie haben sich Technologien verändert? Was ist relevant mit Wasser? Welche Arbeitsabläufe sind in welchem Markt üblich? Und wie arbeiten Profiköche?, um nur eine Handvoll zu nennen.
Diefenbach hat beobachtet: „Profiköche verzichten auf alles, was sie langsamer macht. Selbst ein Thermomix, der in einer Profiküche steht, hat keine Verkleidung, weil das einfach Raum spart. Profis nutzen also ihre Geräte nur aus ihrer Funktion heraus. Und genau da setzen wir mit unseren Innovationen an.“ 
Weil eine Küchenspüle der höchst frequentierte Ort in der Küche ist, fokussierte sich das Designteam auf diesen wichtigen Wasserplatz. Heraus gekommen ist die neue Serie C71. Sie umfasst insgesamt 16 verschiedenen Spülvarianten, die allesamt für mehr Komfort stehen – auf eine analoge Art und Weise. Alles geht schneller, alles geht intuitiver. Per Knopfdruck.
Einen Knopf zu drücken ist buchstäblich kinderleicht. Oder um es mit den Worten von Andreas Diefenbach zu sagen: „Ein Knopf ist eine Universale im Kanon der psychologischen Wahrnehmung, der weltweit funktioniert.“ 
Und ja, so ist es doch: Knöpfe verstehen wir alle und das auch schon unsere Allerkleinsten.
Und so entstanden neue Kombinationen aus Spüle, Armatur und einem intuitiven Bediensystem.

Das heißt: Spülbecken und Küchenarmatur werden nicht mehr getrennt betrachtet. Bei der Investition in eine neue Küche müssen wir uns nicht mehr mit der Frage beschäftigen, von welchem Hersteller wir die Mischbatterie und von welchem wir das Spülbecken kaufen. Die Spülencombis, die hansgrohe nun kreiert hat, schließen diese Lücke, weil sie beides vereinen.

Die neue Produktlinie von hansgrohe habe ich mir auf der LivingKitchen 2017 angesehen und selbst getestet: Denn am Stand durfte ich zusammen mit Barkeeper André und Unterstützung von der Agentur macevent Smoothies für die Messebesucher bereiten. Und wenn hunderte von Smoothies über die Küchentheke gehen, hat man eine Menge Testpotenzial. Besonders praktisch: Egal, ob ich gerade klebrige Obsthände oder teigverschmierte Finger habe –  wenn ich Temperatur und Volumen vorher über den Hebel einstelle, kann ich den Knopf an der Brause auch mit dem Ellenbogen drücken.
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Weiterführende Infos: 

Hansgrohe: www.hansgrohe.de
Phoenix Design: www.phoenixdesign.com
macevent GmbH: www.macevent.de

LivingKitchen 2019: livingkitchen-cologne.de

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