Schön, schöner, am Schönsten: Homestory bei Christine

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Endlich habe ich jemanden gefunden, der so tickt wie ich. Denn Christine sagt von sich selbst: „AUFRÄUMEN IST EIN MUSS FÜR MICH!“ Ja, liebe Christine, so geht es mir auch. Ich kann gar nicht ohne. Und es ist wunderbar, nun zu wissen, dass ich damit nicht alleine bin. Aber es geht hier und heute ja nicht um mich, es geht um Mama Christine und ihre wunderschöne Wohnung in Hamburg.
Christine ist 35 Jahre alt, hat 2 Kids unter 2 Jahren (Leo und Charlotte), ein Faible für tolle Cafés, wandert gerne in österreichischen oder mallorquinischen Bergen, liebt Sydney und natürlich Hamburg – denn dort lebt und arbeitet sie.
Christine ist nicht nur Bloggerin unter whatleoloves.de – Christine betreibt auch den gleichnamigen Onlineshop. Zwei Jobs, zwei Kinder und dann auch noch so eine schöne Wohnung?? Da musste ich natürlich mehr erfahren, wie das alles so geht …

INTERVIEW

MiniMenschlein.de: Liebe Christine – erst einmal: WOW! Meine Güte, habt ihr es schön! Habt ihr schon immer so toll gewohnt oder kam das mit den Kindern?
Christine: Wir wohnen erst seit wenigen Monaten hier. Die Geschichte unserer Wohnung ist lang und wirr – in kurz: wir haben fast vier Jahre auf die Fertigstellung gewartet, alles lief schief. Ein typisches Baudrama. Egal, nun gehört sie uns und wir sind endlos verliebt. Wir hatten das Glück, sie vom Grundriss an nach unseren Vorstellungen gestalten zu können. All unsere Wünsche unterbringen zu können. Und jetzt haben wir endlich Platz. Denn nach Charlottes Geburt haben wir mit zwei Kindern in meiner ehemaligen Single-Wohnung gewohnt… Und du hast recht – mit Kindern ist man viel zu Hause. Ich bin so froh, dass wir nun angekommen sind und es schön haben.

Nun hast du noch zwei sehr kleine Kinder und hast hier auch schon darüber berichtet. Hand aufs Herz: Wie schaffst du es, dass es trotz Kids so schön und ordentlich bei euch ist?
Haha, das fragen mich zur Zeit auch viele Freunde. Aufräumen ist irgendwie ein Muss für mich. Ich finde es mit zwei Minis manchmal (oft!) echt anstrengend. Und ich habe es einfach gerne schön. In einer unaufgeräumten, chaotischen Umgebung würde mich alles einfach noch mehr stressen. Also räume ich morgens kurz auf. Ich eile durch die Räume und mache es wieder hübsch. Danach geht es mir gut und ich atme durch. Es muss also einfach sein. Die Kinder akzeptieren es. Und mein Mann mag es insgeheim auch, gibt es aber nicht so zu und meint, ich hätte einen Aufräumtick.

Ich sehe Eames Chairs in eurer Küche. Ahhh! Und überhaupt so viele Designerstücke in eurer Wohnung. Trotzdem wirkt alles sehr gemütlich. Wie schaffst du da den Twist zwischen Style & Gemütlichkeit?
Ich liebe meine Umgebung wohnlich und gemütlich. Der sehr minimalistische Stil ist nicht meins. In meinem Heim möchte ich mich geborgen fühlen und brauche einen Mix der Materialien und Farben: Stein, Holz, Glas. Warm, kühl. Hell, dunkel. Wir haben an vielen Fenstern Gardinen, auf dem Boden manchmal Teppich oder ein Fell. Darunter rustikales Parkett, das so richtig pur nach Holz aussieht oder in der Küche große Steinfliesen. Dazu mach ich mag Stoff, Kissen, Polstersofa. Aber alles natürlich in hübsch, modern und stilvoll. Und farblich darauf abgestimmt, dass wir Minikinder zu Hause haben. Der Trick ist für mich die Kombination aus Style und Wohnlichkeit. Das geht total gut, wenn man ein bisschen Geduld hat und ein ganz gutes Gespür für Komposition.
Ich verrate dir aber noch was: das sind gar keine Eames Originale. Sondern „Eames inspired Chairs“, die ich in England bestellt habe. Denn auch beim Interior-Shopping gilt es, einen guten Mix zu finden. Es muss nicht immer alles super exklusiv und teuer sein, damit es toll aussieht, finde ich.

Wie man an deinen Fotos sieht, bündelst du Dinge (wie die Fotos unten zum Beispiel), und schaffst dadurch viel freie Flächen, so dass dennoch ein luftiger Look entsteht. Nach diesem Prinzip richten ja auch Interieur-Experten gerne ein. Bist du etwa eine oder was ist dein erlernter Beruf?
Ich wäre wahnsinnig gern ein Interior-Profi. Bin ich aber nicht, sondern Diplom-Kauffrau und bei einem großen deutschen Markenartikelhersteller angestellt, aktuell in Elternzeit. Ich arbeite mit Zahlen, was mir Spaß macht. Das Einrichten und Gestalten ist einfach meine Leidenschaft und das, wo ich meine Kreativität ausleben kann.
Was gefällt dir an eurem Zuhause am besten?
Wir haben uns einen Traum erfüllt und einen ganz großen Wohn-Ess-Bereich gestaltet. Wir kochen also neben Sofa und Kamin. Es ist toll! Man muss sich nicht trennen – die Kinder können auf dem Teppich puzzeln oder rasseln, während ich in Sichtweite eine Suppe koche. Ich finde es einfach großartig. Aber bis zum Schluss waren wir aufgeregt – würde die Küche zu groß wirken und wir den Kauf bereuen? Leider wussten wir das ja erst so richtig sicher, als das Küchenstudio mit dem Aufbau fertig war. Bereut haben wir aber nichts, im Gegenteil!Wo kaufst du am liebsten für die Wohnung ein?
Eine Mischung aus lokalen Geschäften hier in Hamburg (bei „Die Wäscherei“ zum Beispiel oder auch im Stilwerk) und Online Shops. Unsere beiden Sofas im Wohnbereich habe ich bei einem tollen Möbel StartUp gekauft – sitzfeldt.de. Weil sich der Einzug immer wieder verzögerte, mussten wir einen Lagerraum anmieten und warteten dort ständig auf irgendwelche Möbellieferungen. Im Nachhinein eigentlich lustig, damals waren all die teilweise riesigen Pakete echt eine Herausforderung. Als dann alles aufgebaut war, war klar, dass es sich aber absolut gelohnt hat.Welcher Raum ist der Lebensmittelpunkt bei euch? Die Küche?
Genau, unsere Wohnküche. Ein Verwandter sagte mal „Ist ja ein bisschen viel Küche und ein bisschen wenig Wohnen“. Finden wir gar nicht! Wir sind dort immer. Und immer gern. Und sonst halten wir uns natürlich viel im Kinderzimmer auf – kennen ja alle Eltern von Kleinkindern. Ein Grund mehr, es dort hübsch zu machen.Hast du ein Wohnungsmotto? Also ein Prinzip, nach dem du gerne lebst?
Schön, gemütlich und aufgeräumt. Mit viel Liebe zum Detail. Es sind oft die kleinen Dinge, die das Konzept abrunden. Daher stecke ich hier viel Energie hinein und überlege, was den letzten Schliff verleiht.Nun bist du trotz zwei kleiner Kinder eine Working Mum. Schaffst du das alles in Nachtschichten oder hast du die Betreuung tagsüber gut geregelt?
Tagsüber nutze ich Charlottes Vormittagsschlaf so gut es geht. Sie schläft allerdings nicht so einfach in ihrem Bett, sondern ich muss immer mit ihr rausgehen. Oder sie tragen. Zum Glück kann sie aber super im stehenden Kinderwagen weiterschlafen, ich muss also nicht immer Bewegung sein. Sonst wäre Arbeiten kaum möglich. Und zum Glück liebe ich es, im Café zu arbeiten. Ich suche Cafés aus, in denen ich am Fenster sitzen kann und lasse sie draußen in Sichtweite stehen. Mit etwas Glück schläft sie zweieinhalb Stunden. Straßenlärm ist förderlich. Hundegebell nicht. Leopold ist bis nach dem Mittagschlaf im Kindergarten, danach gehört der Nachmittag den Kids. Der Abend aber nicht. Wir bringen die beiden ziemlich pünktlich um sieben ins Bett, das ist Bedingung, damit alles klappt.

Du bloggst unter whatleoloves.de und betreibst auch den gleichnamigen Shop – tolle Accessoires für Jungs. Das finde ich eine ganz bezaubernde Idee, weil man ja immer meint, für Jungs gibt’s nichts Schönes. Pustekuchen!
In deinem Shop findet man wirklich tolle Stücke aus den Bereichen Wickeln, Schlafen, Baden, Spielen und Deko. Was ist denn der Renner bei deinen Kunden?
Wickelauflagen und Stoffkörbchen! Ist auch einfach eine tolle Kombination. Und super dekorativ. Letztlich wechseln wir während unsere Kinder klein sind mehr und öfter Windeln als uns lieb ist und das macht in hübscher Umgebung einfach mehr Spaß, denke ich. Ich liebe meinen schönen Wickeltisch. Ich habe eine Lichterkette aus bunten Cottonballs aufgehängt, das macht es zusätzlich gemütlich.
Mit “what leo loves” wollte ich gern eine abwechslungsreiche und hübsche Umgebung für Minijungs gestalten. Das sich sonst oft wiederholende Hellblau-Weiß-Kariert finde ich eintönig. Ich denke, so geht es vielen Jungsmüttern. Daher habe ich die jungstypischen Farben und Muster so ergänzt, dass eine bunte, kindliche Welt entsteht, die dabei stilvoll und stimmig ist. Kindlichkeit ist etwas, das sich viel zu oft nur in Produkten für Mädchen wiederfindet. Das wollte ich ändern.
Worüber schreibst du auf deinem Blog und was erwartet die Leser?
Mein Blog hat Kinderzimmer-Interieur zum Hauptthema. Es ist einfach meine große Leidenschaft, Kinderzimmer einzurichten. Die Auswahl ist gigantisch – kein Wunder. So viele Mütter geraten in Verzückung, wenn sie hübsche Kindersachen sehen. Wird man zum ersten Mal Mutter, weiß man aber oft gar nicht, wo man tolle Dinge findet. Und was es alles gibt. Ich werde in Kürze damit beginnen, Einrichtungsreportagen zu zeigen, da ich Kinderzimmer auch im Auftrag einrichte. Aber auch Minimode oder Praktisches spielt eine Rolle auf dem Blog.
Darüber hinaus schreibe ich auch zu verschiedenen Aspekten des Mutterseins. Zum Beispiel darüber, warum ich trotzdem aufräume, auch wenn das die Kinder manchmal langweilt oder wie es für mich ist, zwei Minikinder zu haben. Finde ich nämlich nicht immer easy. Und bestimmt nehme in Kürze auch unser aller Lieblingsthema auf: Babyschlaf. Hier habe ich einige prägende und auch verblüffende Erfahrungen gesammelt, die ich gern teilen möchte.
Auch auf dem Blog stehen Minijungs im Mittelpunkt, da ich aber seit ein paar Monaten auch Mädchenmama bin, erweitere ich die Farbpalette um ein paar Töne. Mein Blog ist noch ganz neu – da wird sich also noch viel tun.Dann wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg – mit deinem Blog UND mit deinem Onlineshop. Und natürlich beim Aufräumen! Danke, Christine, dass du zu Gast hier warst!

Habt ihr Lust, bei Christine vorbeizuschauen?

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Ich liebe die Homestorys! Danke für diese tollen Einblicke. Christine ist sehr sympathisch!

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