Mama von sechs Kindern: Valeska aus Köln

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Mama von sechs Kindern: Valeska aus Köln

Mama von sechs Kindern: Das ist Valeska aus Köln. Es gibt so Begegnungen zwischen Mamas, die beginnen virtuell und verbinden einen prompt. Vor allem dann, wenn man viele Gemeinsamkeiten hat. Valeska kommt wie ich aus der TV-Branche, auch sie ist Redakteurin, schreibt gerne und gleich alt sind wir auch – fast ;).
Die Geschichte mit Valeska und mir ist so ein virtuelles Ding. Man liest die Texte des anderen bei Instagram, sieht die Bilder an, tauscht sich irgendwann über Privatnachrichten aus – und trifft sich schließlich auch im realen Leben. Und da sage nochmal einer, soziale Netzwerke wie Instagram seien nur oberflächlich und anonym! Ich lese Valeska seit einiger Zeit, verfolge ihre Bilder, ihren Alltag und bewundere ihre Gelassenheit, ihre Ausdauer, ihre Freude. Valeska nennt sich bei Instagram “Mother Of Six Dragons” – und der Grund ist: Sie hat sechs Kinder. Seit Monaten frage ich mich: Wie schafft sie das alles? Wie sind ihre Tage geregelt? Was kocht sie so? Wie wird sie Herrin über die Wäsche? Ich finde: Hut ab vor dieser Frau! Aber, lest selbst:

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Interview mit Valeska

Leonie: Liebe Valeska, du hast sechs Kinder. Das ist „wow“! Wie alt sind deine Jungs und Mädels?
Valeska: Wir haben vier Jungs, die uns ordentlich auf Trab halten, aber nicht im negativen Sinne, einfach nur durch die Masse an sportlichen Verpflichtungen. Sie sind 15, 13,11 und acht. Dann haben wir tatsächlich zwei Mädels bekommen. Damit hat in der Familie und im Freundeskreis dann niemand mehr gerechnet! Die beiden sind fünf und fast drei. Ich weiß nicht, wo oft ich mir anhören musste: „Ihr habt ja nur so lange weitergemacht, bis ihr endlich ein Mädchen bekommt!“ Haben wir nicht! Ich fand das Leben mit vier Jungs schon cool! Natürlich ist es jetzt sehr schön zu sehen, wie anders Mädchen und Jungs sich entwickeln, obwohl sie die gleiche Erziehung genießen.
Ich bin selbst in einer Familie mit vier Kindern aufgewachsen, damals waren wir schon eher „Exoten“ in unserem kleinen Dorf. Nun lebst du mit den sechs Kids in der Stadt – wie begegnet man euch?
Mein Mann hat zwei Brüder und ich bin – so wie du – mit drei Geschwistern aufgewachsen. Wie ein Exot habe ich mich als Kind in Köln nicht gefühlt und mir war schon früh klar, dass ich auch viele Kinder haben möchte. Die Zahl „6“ ist natürlich nach der Geburt des ersten Kindes erst einmal sehr abstrakt. Wir sind ja auch nicht über Nacht Eltern der sechs Kinder geworden, aber alle waren geplant und gewünscht! Hier in Köln treten wir selten zu acht in Erscheinung, da wir einfach nicht oft gemeinsam unterwegs sind. Im Urlaub sieht man dann aber immer diese zählenden und fragenden Blicke. Wir fallen auf! Nicht negativ, aber die Masse der Kinder ist für viele doch Mysterium. Kaum einer kann sich vorstellen, dass wirklich ein Paar sechs Kinder zusammen hat und denkt, dass es eine Patchwork-Runde sein muss.
Was denkst du: Haben Menschen eher Bewunderung oder Vorurteile für eine Familie mit sechs Kindern übrig?
Vorurteile im Sinne von „Ich möchte ja nicht wissen wie es bei denen zu Hause aussieht und abgeht?“ bekommen wir nicht zu spüren.  Unsere Kinder treten gepflegt auf, haben gekämmte Haare, geputzte Zähne, geschnittene Fingernägel, immer frische Unterhosen und Socken an, die Kleidung ist gewachsen und gebügelt, sie kommen pünktlich mit geschmierten Broten und gemachten Hausaufgaben in die Schule, können sich verbal höflich ausdrücken, wenn sie wollen… tatsächlich fallen sie im Hotel eher durch gutes Benehmen positiv auf. Manch ein Gast kam Ende des Urlaubs zu uns und hat dies dann zu Ausdruck gebracht, dass die Kinder „so gut erzogen sind!“ (scheinbar hatten sie dann doch, ob der Masse der Kinder, vorher Vorurteile!)…Ich ertappe mich allerdings oft selber, dass ich bei Anfragen für Hotels und Ferienhäuser erwähne und rechtfertige, dass meine Kinder sich zu benehmen wissen… Würde das eine Mutter von zwei Kindern auch machen!?
Du warst kürzlich in Berlin mit deinen beiden Mädels. Ihr ward also nur zu dritt unterwegs. Trotzdem musstet du dir in der Bahn einen Spruch anhören. Erzählst du uns davon?
Das war wirklich unglaublich! Wir haben die Tickets am Schalter gekauft und die Deutsche Bahn hat uns im sogenannten „Ruhewagen“ platziert. Bis dato wusste ich gar nicht, dass es so was überhaupt gibt. Kaum hatten wir in unserem Vierer Platz genommen, wurde ich von einer Dame angesprochen, dass wir uns doch alle wohler fühlen würden, wenn ich mich mit den Kindern umsetzen würde. Im Gespräch kristallisierte sich dann heraus, dass sie selber Mutter von vier Kindern ist! Meine Töchter waren total ruhig! Und ich war so froh, als wenig später eine Truppe Frauen einstieg, die sich nach dem Öffnen ihrer Sektflasche laut über „offene Beziehungen etc.“ unterhielt. Plötzlich waren wir nicht mehr interessant. Aber die Gruppe wurde nicht um Ruhe gebeten.

 

Findest du unsere Gesellschaft familienfreundlich?
Puh! Das ist eine schwierige Frage! Beruflich ist es für Frauen leider doch oft noch schwer mit vielen Kindern einen tollen Job zu finden. Hey! Ich habe nicht einen einzigen Tag der Kinder wegen gefehlt! Ich war auch in der Redaktion, obwohl ich mich oft übergeben musste (als ich schwanger war, nicht mit Magen-Darm!)…und ich habe (das soll sich nicht überheblich anhören!!) unglaublich effektiv gearbeitet. Bei mir gab es keinen Leerlauf. Ich wusste meine Zeit sehr gut einzuteilen, war an freien Tagen dennoch immer erreichbar, habe Vorgespräche mit den Promis telefonisch auf dem Spielplatz gemacht und vielen ist gar nicht aufgefallen, dass ich Mutter von vielen Kindern bin.
Was mir z. B. auffällt, ist, dass wir sogar innerhalb des Freundeskreises nicht oft mit Kindern eingeladen werden. Alle kommen immer sehr gern MIT ihren Kindern zu uns, aber vielen ist es zu viel, wenn wir dann zu acht aufschlagen. Und nicht bei allen liegt es daran, dass sie vielleicht zu wenig Platz haben. Das hat für mich ja auch schon etwas mit Gesellschaft und dem Verhalten Familien gegenüber zu tun.

-> lest unten weiter, wie Valeska Küche, Hauhalt & Einkauf für acht Personen wuppt: 

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Interview, Teil 2

Jetzt habe ich mal ein paar ganz pragmatische Fragen, zum Beispiel: Wie um alles in der Welt wirst du Herrin über die Wäsche?
Ich habe tatsächlich nur EINE Waschmaschine. Das muss unbedingt geändert werden!! Könnte dies bitte mal jemand kommunizieren! Die Maschine läuft gefühlt ununterbrochen. Die Jungs machen ja alle Leistungssport und haben drei, vier bzw. fünf Trainingseinheiten in der Woche! Am Wochenende kommen dann noch die Spiele und Turniere hinzu und die Mädels gehen ja auch zum Schwimmen und zum Ballett… die meisten Dinge werden hier gebügelt. Einfach, da es ordentlicher im Schrank und angezogen wirkt.
Wie oft musst du die Spülmaschine ein- und wieder ausräumen?
Ich habe tatsächlich noch nie gezählt! Aber es sind bestimmt drei Maschinen am Tag. Wenn ich darum bitte, wird sie auch mal von den Kindern ausgeräumt!
Helfen deine Kids im Haushalt? Der älteste Sohn ist ein begabter Koch! Macht dies tatsächlich sogar besser und mit mehr Liebe und Gefühl für Geschmack als ich! Und er hat zum Glück meinen Sinn für Ordnung und Organisation geerbt!
Was kochst du so?
Ich koche jeden Tag für die Kinder und mich mittags ein warmes Gericht. Recht einfache Gerichte, da sie es ja auch essen sollen! Viele Gerichte gab es davon schon in meiner Kindheit! Mittlerweile habe ich viele Mütter, die nach meinem Instastories kochen und backen! (Es ist wirklich unglaublich, wie viele persönliche Nachrichten ich täglich zu meinen Kochstories bekomme!!) Meist gibt es dann noch einen leckeren Nachtisch, Muffins oder Kuchen.
Ich habe alle Termine der Kinder im Kopf!
Wie regelst du Einkauf und Co? 
Tatsächlich glauben viele, dass ich mir Listen und Pläne mache! Es tut mir wirklich leid, das mache ich nicht. Ich führe auch keinen Kalender! Ich habe alle Termine der Kinder im Kopf. Nur für meinen Mann habe ich mal Eckdaten aufgeschrieben, tatsächlich hätte ich es vielleicht lieber sein lassen sollen, zwei Tage nachdem ich dies gemacht habe, wurden die beiden Mädels und ich durch einen Unfall aus dem Alltag gerissen … Aber zurück zu den Einkäufen:
Ich gehe JEDEN Tag einkaufen. An drei Tagen ist bei uns im Viertel zum Glück Markt. Die anderen Dinge kaufe ich bei einem größeren Bioladen bei dir ums Eck ein, da dort ein Parkplatz ist und ich Supermarkt und Drogeriemarkt auch direkt in einem Aufwasch erledigen kann. Außerdem laufe ich dort immer Freundinnen für einen kurzen Plausch über den Weg (mein altes Viertel!!!) und das tut der Seele einer Mutter unglaublich gut! Nur die Getränke lassen wir uns mittlerweile liefern!
Als Zweifach-Mama hab ich schon das Gefühl rund um die Uhr ausgelastet zu sein – da frage ich mich: Wie macht man das als 6fach-Mama? 
Ich bin gut strukturiert! Um kurz nach sieben habe ich die Zimmer der Jungs parat und den oberen Bereich fertig…dann stehen die Mädels meist erst auf. Nummer 6 ist ja noch zuhause und Nummer 5 wird vom Papa in den Kindergarten gebracht. Glücklicherweise ist mein Mann selbstständig und kann sich alle Zeiten so einteilen wie er möchte! Und zum Glück liebt er den Fußball noch mehr als ich und übernimmt gern mal eine Runde zum Training.  Dann kommen natürlich noch die Elternabende etc. hinzu, die überlasse ich aber sehr gern dem Hubby (herrlich dieses neumodische Wort!)…

 

Sie werden so schnell groß, organisiere sie nicht weg

Was hat dir das Mamasein gelehrt? 
Konzentrier dich auf deine eigene kleine Familie und mach dein Glück nicht von anderen Menschen abhängig, dann kannst du auch nicht enttäuscht werden! Wenn du ein schönes Fest feiern möchtest, richte es selber aus! Sie werden so schnell groß, organisiere sie nicht weg (aber das muss jede Mutter für sich entscheiden!)…

In deinem Instagram-Profil schreibst du, dass du Redakteurin warst, bis die Nanny gestreikt hat. Die Frage, die ich mir stelle, seit ich dir folge: HAT SIE WIRKLICH GESTREIKT? 😉
Das war wirklich so! Wir haben für Nummer 4 keinen U3-Platz bekommen und hatten eine Kinderfrau zuhause, die den Vormittag mit einem und dann den Nachmittag mit vier Kindern abdecken musste! Sie hat für sich dann festgestellt, dass es doch ziemlich anstrengend ist, wenn man morgens mit EINEM Kind mal einkaufen muss und KOCHEN muss (mehr sollte sie gar nicht machen!!!) und wenn Kinder in den Park oder zum Sport sollen und nicht vor einem Gerät geparkt werden. Sie hat wirklich von einem auf den anderen Tag bei uns aufgehört. Anfangs haben mein Mann und ich es noch ganz gut geregelt, aber es war so unglaublich stressig mit den Absprachen und den täglichen Shows, dem Haushalt etc.! Für die Kinder haben wir dann schnell festgestellt, dass es nicht mehr so strukturiert war und wir eine andere Lösung finden müssen! Wir haben dann für uns gemeinsam entschieden, dass ich mich aus dem beruflichen Alltag, den ich sehr geliebt habe, zurückziehe und für die Kinder da bin. Wirkt veraltet, ich weiß, aber das ist mir egal!

Danke, liebe Valeska! Ein sehr spannender und unterhaltsamer Einblick! Tausend Dank dass du dir die Zeit genommen hast! Hast du noch ein abschließendes Wort auf dem Herzen? 
Ja! Da fällt mir tatsächlich etwas ein! Mädels, macht euch nicht immer das Leben gegenseitig so schwer!
Jede von uns hat ihr Päckchen zu tragen. Nicht die Größe von Haus und Auto bestimmen über Glück, sondern die Seele dahinter!

Valeka: Mutter von sechs Kindern

​Euch ist Valeska genau so sympathisch wie mir? Ihr findet die Kölnerin bei Instagram unter @mother_of_six_dragons.  

mama sechs kinder

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17 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Oh ein sehr schönes Interview, ihr beiden. Am Liebsten mag ich die Stelle “Sie werden schnell groß, organisiere sie nicht weg (aber das muss jede Mutter für sich entscheiden!)…” SO WAHR❤
Freu mich auf Freitag.
Küsschen Maike
(Glitzerundlametta)

Antworten

Klingt nach richtig tollem Familienleben!
Ich habe eine Freundin mit vier Jungs. Und die haben ein grosses Haus, wir „nur“ eine Wohnung. Ich würde niemals auf die Idee kommen sie nicht einzuladen mit allen Kindern, egal wie viele es noch werden!!! Sie beklagt aber genau das gleiche Problem bei vielen Freunden, dass alle immer bei ihr auflaufen, sie aber nirgendwo mehr eingeladen wird.

Antworten

    Seltsam … ich würde ja auch nie auf die Idee kommen, eine Familie NICHT einzuladen, weil sie viele Kinder hat.

    Antworten

Tolles Interview. Danke für diesen Einblick, viele der Fragen habe ich mir auch schon oft gestellt. Immer noch beeindruckend wie locker leicht sie das alles gebufft kriegt 😊

Antworten

Ach ihr Beiden!!Das ist ein tolles Interview…!!!Valeska,du bist so echt!! Dein so guter und wohlwollender Kern…das sollten mehr Menschen haben!!

Antworten

Ein wirklich wahres Interview. Hab es gerade gelesen. Und Ja, jeder ist seines Glückes Schmied

Antworten

Ach du bist eine Klasse Mama. Aber dass du alles bügelst !!!! Wie schaffst du das nur? War schön zu lesen !!! Naddi

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    Liebe Nadja, das hab ich mich auch gefragt 😉 ich bügle nämlich nie, streiche nur glatt – und wir sind gerade mal zu viert :)) Liebe Grüße!

    Antworten

Liebe Valeska, liebe Leonie, Euer Interview hat mir Tränen der Rührung beschert. Ich finde es großartig, dass Du den Stress einer Mutter nicht hochstilisierst, sondern einfach das beschreibt worum es auch und vor allen Dingen geht: um die eigenen kleine Familie. Ich würde auch jederzeit mein Berufsleben aufgeben, wenn das erforderlich wäre für ein besseres Leben zuhause. Und ich mag so sehr, was Du hier sagst:
„Sie werden so schnell groß, organisier‘ sie nicht weg…“. Ich freue mich so darauf, Dich persönlich kennenzulernen! 😉
Lieben Gruß,
Sarah

Antworten

    Hi Sarah – so ging es mir auch. Richtig toll, mal so viel positive Energie zu spüren! 🙂 Liebe Grüße, Leonie

    Antworten

Hallo,
sehr beeindruckend! Mich würden aber noch ein paar andere, vielleicht etwas indiskrete Dinge interessieren. Wie viel Zimmer hat eure Wohnung / euer Haus? Kinder sind ja auch ein Kostenfaktor. Ich weiß, jetzt löse ich vermutlich was aus, ich will nicht sagen, dass man nur mit Geld Kinder haben “darf”, um Himmels Willen nein. Aber wenn Kinder ins Ballett, Schwimmen und zum Leistungssport gehen, dann brauchen sie eine Ausrüstung. Und man braucht ein riesiges Auto. Und wahrscheinlich auch ein riesiges Haus, es teilen sich ja eher nicht 6 Kinder ein Zimmer. Und wenn dann tatsächlich noch Hotelübernachtungen hinzukommen… wow! DAS stelle ich mir schwer vor, besonders, mit nur einem Verdiener. Die Organisation ist sicher eine Herausforderung, aber mit der richtigen Übung meines Erachtens machbar. Toi toi toi, weiterhin alles Gute und vor allem Gesundheit für die ganze Familie!

Antworten

    Liebe Corinna, wir haben die ersten drei Kinder jung bekommen und haben „es“ mit wenig Geld gestemmt. Nun wohnen wir in einem Haus, die Kinder haben ihre Zimmer und ja, wir fahren ein Auto, in dem alle Kinder einen sicheren Platz haben. Es macht natürlich den Alltag leichter, wenn man nicht immer den finanziellen Druck im Nacken hat. Wir wissen um unser Glück, aber es hängt nicht an dieses Dingen. Ich wünsche dir alles Gute. Liebe Grüße, Valeska

    Antworten

Hallo ihr beiden, ich hab schon bei Instagram kommentiert, wollte aber nochmal euch beiden sagen was für bewundernswerte, sympathische und starke Frauen ihr seid. Ich selbst habe “nur” ( im Vergleich zu Valeska) 4 Kinder und bin da schon sehr oft ein Exot. Und ich muss sagen, natürlich sind 4 Kinder 4 mal mehr Arbeit, 4 mal mehr Dreck, 4 mal mehr Lärm und ja auch irgendwann 4 mal mehr Kosten. Das sind Gedanken, die man sich vorher mal macht. Und dann wenn sie da sind: ist das alles tatsächlich völlig unwichtig. Damit meine ich nicht, dass es nicht anstrengend ist. Ich bin oft an meine Grenzen gestoßen mit einem Neugeborenen und einem sehr eifersüchtigen 1,5 jährigen ,noch zwei Mädchen mit all ihren Bedürfnissen und einer Promotion im Rücken ( die jetzt Gott sei Dank geschafft ist). Am Anfang habe ich manchmal im Bad meinen Kaffee getrunken, da es tatsächlich der einzige Ort war, und manchmal noch ist, wo ich 10 min in Ruhe gelassen werde, bevor wieder jemand Mama ruft. Und natürlich eine gute, liebevolle und humorvolle Ehe hilft.
Aber am Ende ist es für eine Mutter ( in meinem Fall) am Ende eben immer: 4 mal Wunder, 4 mal mehr Lachen 4 mal mehr Glück und am Wichtigsten 4 mal mehr Liebe. Dafür bin ich unendlich dankbar und dafür, dass meine Kinder hoffentlich immer 3 Menschen haben werden, die sie lieben und mit denen sie verbunden sind, und das auch dann, wenn ich irgendwann nicht mehr da sein werde.
Alles Liebe euch beiden und euren wunderbaren Kindern
Nadine

Antworten
Marion Schatz
9. April 2018 22:31

Danke liebe Leonie und liebe Valeska für dieses schöne und interessante Interview! Zwei tolle Frauen, die da zusammen gekommen sind!
Alles Liebe, Marion

Antworten

Wow Hut ab. Ich habe nur 4 und komme nicht zum bügeln. Wir werden von Verwandten schon oft nicht eingeladen aus Platzmangel. Meine Cousine hat aber auch 4 und meine Mama hat auch drei Geschwister. Wenn wir da dann alle auflaufen ist echt kein platz da. Ich wünschte ich müsste meine nicht wegorganisieren aber da mein mann sehr wenig verdient muss ich such srbeiten. Wir wohnen auf 65 qm und haben nur 2 Kinderzimmer. Das große Auto ist unser Luxus den wir uns leisten. Und zelten als Urlaub. Aber das nehmen wir in kauf . Denn 4x Liebe ist eben unbezahlbar . Ich finde es ganz toll von anderen Müttern zu lesen die mehr als 2 Kinder haben finde es aber auch spannend von anderen Familien mit weniger Kindern zu lesen. Danke für das tolle Interview

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