MiniMenschlein testet: MINI by Easywalker buggy XL

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MiniMenschlein testet: MINI by Easywalker buggy XL

​Vor ein paar Wochen stellte ich bei Facebook euch Leserinnen die Frage: Kann uns jemand einen Buggy empfehlen, der für größere – im Sinne von „lange“ – Kinder geeignet ist, der super klein und einfach zusammen geht, trotzdem eine Liegeposition hat und, mir persönlich einfach wichtig, auch noch gut aussieht. Ich habe viele Empfehlungen bekommen und merkte schnell: Wir müssen Probesitzen. Und das taten wir  auch direkt einen Tag später im Babyladen. Optisch schieden ein paar Buggys direkt aus, preislich dann ebenso. Am Ende aber hatten wir einen Favoriten, der sogar noch mehr als das, was wir eigentlich suchten, mitbrachte: Der MINI by Easywalker buggy in der Variante XL.
Nun kommentierten einige auf meinen Facebook-Umfrage zum Team Buggy, dass ein Kind von knapp drei Jahren ja wohl selbst laufen könne – oder aber das Laufrad nutzen soll. Einige konnten nicht verstehen, warum ich für die fast Dreijährige noch einen Buggy suche. Das aber hat viele Gründe. Einmal leben wir in Köln und somit in der Großstadt. Wenn ich aus unserer autofreien Wohnanlage mit der Kleinen einkaufen, zum Park oder zur Kita laufe, müssen wir große Straßen überqueren. Solange die Kleinste aber noch nicht wirklich sicher und vielleicht sogar auch unberechenbar auf ihrem Fahr- oder Laufrad ist, möchte ich diese Strecke keinesfalls ohne Buggy gehen. Jedenfalls noch nicht. Wenn sie vier oder fünf ist und Gefahrensituationen an Straßen besser einordnen kann, dann können wir sicherlich auch zusammen mit dem Fahrrad fahren. Aber die kleine Maus möchte ich noch nicht alleine diese Wege beschreiten lassen. Zur KITA gehts zu Fuß, also brauchen wir hier einen Buggy.

Nun stehen für uns aber auch in diesem Jahr ein paar Urlaub an, in denen ich mich auf lange Spaziergänge und gemütliche Restaurant-Besuche am Abend freue. In der Regel macht meine Tochter jedoch immer noch ihren Mittagsschlaf. Einen Buggy dabei zu haben, entspannt die Situation natürlich ungemein. Wenn die Kleine müde ist, kann sie schlafen – wo auch immer wir gerade sind.

Nun hatten wir natürlich bislang schon einen Buggy, im ersten Lebensjahr, im Zweiten und nun   haben wir den Neuen. Wieso mögt ihr euch fragen, schon wieder ein neuer Buggy. Und dann kommt die Größe meiner Tochter ins Spiel. Sie ist für ihr Alter einfach groß, wobei es korrekt heißen müsste: lang. Das hat sie vom Papa, der über zwei Meter ist. Unseren letzten Buggy fanden wir super, allerdings war jetzt der Zeitpunkt gekommen, da war die Rückenlehne für die Maus einfach zu kurz. Ich hätte nicht gedacht, dass es so etwas überhaupt gibt. Buggy war für mich bislang quasi Buggy, bei meiner großen Tochter hatte ich einen und irgendwann dann keinen. Bei Lina aber kamen wir nun an unsere Grenzen, heißt: Das Sonnendach ließ sich nicht mehr nach vorne klappen, wenn sie drin saß. Für den Alltag wenns mal regnet, also sehr unpraktisch. Für den Urlaub mit all der Sonneneinstrahlung übrigens auch.

Im Babyladen also war klar: Es muss ein Easywalker sein, und das nicht nur, weil er mit einer langen Rückenlehne und ausreichend Platz punktet. Preislich erschien uns der Buggy fair, wir haben die Variante von MINI, der Wagen ist absolut solide, punktet mit einem kleinen Ablagefach unten, ist gut gepolstert – dabei ist eine sehr weiche, waschbare Einlage -,  hat einen abnehmbaren Bügel, 5-Punkt- Sicherheitsgurt, Reisetasche und: Mein Mann kann ihn auch schieben, ohne einen Rückenschaden zu bekommen. Weltklasse! ​

Der Buggy hat Kunstledergriffe und keinen durchgängigen Bügel. Trotzdem kann ich ihn übrigens mit einer Hand schieben! Die Griffe sind höhenverstellbar. Ich bin knapp 1,70 und habe hier eine andere Einstellung als mein Mann, der mit über zwei Metern natürlich eine andere Höhe als komfortabel empfindet als ich.

Er ist super flink zusammengefaltet und im Auto verstaut, es geht schnell und ich bekomme keinen Schweißausbruch, wie bei so manch anderem Modell (jede Mama, die mal einen großen Kinderwagen oder schweren Buggy in den Kofferraum gehievt hat, weiß, wovon ich spreche ;).
Dieser Buggy ist einfach ein Leichtgewicht! Gerade mal 8 Kilogramm bringt er auf die Waage.

Dank Reisetasche kommt der Buggy auch auf unsere Flugreise im April mit, da ist er im Sperrgepäck gut geschützt. Das Sonnendach lässt sich so ausziehen, dass das Kind bis auf die Beine quasi komplett vor UV-Strahlung geschützt ist – mag ich!

Als wir neulich am Rhein waren, haben wir auch ein paar Fotos gemacht. Wie typisch für Köln hat es natürlich geregnet, was sonst. Daher seht ihr auf ein paar Bildern vielleicht noch ein paar kleine Regentröpfchen auf dem Buggy, bevor wir uns in die überdachte MALL retten konnten. ​
Vier Liegepositionen hat der Buggy, wir haben bisher nur die aufrecht Variante und einmal die ganz gerade Liegefläche genutzt. Sind die Kids aber noch kleiner, machen die unterschiedlichen Positionen absolut Sinn. Das Tolle an dem Buggy ist nämlich auch: Er kann ab Geburt genutzt werden – und dann bis die Kids etwa 20 kg wiegen. Letzteres ist eine absolute Besonderheit, die meisten Buggys empfehlen, die Kinder bis maximal 15 kg darin zu transportieren.
Im Einkaufskorb unten könnt ihr zusätzlich noch 5 kg einladen, für den kleinen Einkauf reicht mir das absolut!Tja, und wie fährt er: Ganz ganz prima! Nun hab ich bisher alles getestet außer Schnee und Sand. Werde ich aber beides machen und dann nochmal den Artikel ergänzen. Sand haben wir ja dann demnächst in unserem Kreta-Urlaub und Schnee – na, der kommt ja vielleicht auch noch.

Straßen, nasse Park-Wege mit glitschigem Laub und sogar die verwurzelten Stellen auf dem Weg zu unserem Spielplatz meistert er echt super!

Mein Fazit also: Wenn ihr einen Buggy sucht, von dem ihr sehr sehr lange etwas habt, der auch für größere Menschen, Mama, Papa oder Kind, geeignet ist, der mitwächst, hochwertig verarbeitet und trotzdem preislich erschwinglich ist, dann kann ich euch den Easywalker ans Herz legen. Fahrt einfach mal in den Babyladen und testet selbst. Der MINI-Buggy ist übrigens baugleich wie die anderen Buggy-Modelle von Easywalker. Unterschiede gibts da also nur im Design.

Ich verlinke euch hier mal die Website, da könnt ihr alle technischen Details einsehen.

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5 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Liebe Leonie,
in welchem Laden in Köln habt ihr den Buggy austesten können bzw in welchem Laden gab es ihn?
Liebe Grüße
Maria

Antworten
Irene Knapp
3. August 2017 12:00

Hallihallo 🙂 Danke für den tollen Bericht! Das wäre das perfekte Gefährt für meinem Mann!
Wäre eine Überlegung wert.
Alles Liebe
Irene

Antworten

Huhu,
wie ist es mit der Stange zwischen den Hinterrädern? Tritt Dein Mann oft dagegen? Wir sind auf der Suche nach einem Buggy, denn mein Mann und ich schieben können, ohne zu verzweifeln (wir sind beide 1,90m groß) bisher noch nicht fündig geworden und der easywalker scheint mir doch dann eine Betrachtung wert.
Liebe Grüße,
Tine

Antworten
    Leonie Lutz
    3. März 2018 12:00

    Liebe Tine, da tritt er gar nicht dagegen. Wenn ihr beide so groß seid, solltet ihr in mal in echt betrachten. Ich denke das würde super passen! Viele Grüße!

    Antworten

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