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Wissenswert: Tomaten aus Holland & ein easypeasy Rezept

Welche Tomaten schmecken am besten? Welche Tomatensorte schmeckt niemals wässrig? Welche Tomate ist denn nun die Beste? Ich habe auf diese Fragen Antworten!

Ich kann euch gar nicht sagen, wieso, aber ich habe bislang im Supermarkt eher zu spanischen Tomaten gegriffen als zu holländischen. Im Sommer kaufe ich Tomaten natürlich am liebsten regional. Aber in den Herbst- und Wintermonaten bleibt uns ja nur, auf ausländische Produkte zu wechseln oder aber: gänzlich auf Tomaten zu verzichten. Die Kids und ich lieben Tomaten, daher kommt Verzicht für uns nicht in Frage.
Nun griff ich also immer zur spanischen Variante, vermutlich weil mein Köpfchen dachte: Die sind sonnengereift. Über die Anzucht der Tomaten, die ich da kaufe, habe ich mir keine Gedanken gemacht, nahm aber am liebsten die mit Bio-Siegel. Das änderte sich, als ich vor einiger Zeit der Einladung von Seidl PR gefolgt bin und ein Wochenende in Holland verbracht habe. Dort durfte ich nämlich ganz konkret einsehen, wie holländische Tomaten angebaut werden. Und ich hatte nicht nur ein paar „Ahhs“ und „Ohhs“ im Kopf. Sondern auch ein: WOW. Und zwar geschmacklich! Tomaten, die wirklich schmecken und nicht wässrig sind – auch im Winter. Ja, wo gibts denn sowas? Bei Tasty Tom:

Tomaten aus Holland

Was ist Tasty Tom? Tasty Tom ist eine Tomatenmarke. Dahinter steckt Ton Janssen, der sich vor einigen Jahren dachte: Es muss doch möglich sein, eine Tomatensorte zu finden, die immer schmeckt. Die nicht wässrig ist, schön in der Farbe, ein wahres Geschmackserlebnis.
Also machte er sich auf die Suche und fand das gute Stück. Eine Rispentomate mittlerer Größe, genannt „Campari“, die reifen darf bis zum Schluss, – und nicht grün abgeerntet wird (Spanien, sag ich da nur, wusste ich vorher auch nicht) und: Die in 99 Prozent der Fällen ganz ohne Chemie auskommt! Natürlich wird sie gedüngt. Aber selbst für die Bestäubung der Blüten werden einfach nur Hummeln eingesetzt. Bienen waren ihm zu kommunikativ, erzählte uns Ton. Die kommunizieren miteinander und wenn sie auf dem Anbaugelände nebenan Blumen finden, dann wandern sie gerne zu den Blumen ab. Hummeln aber sind treu. Und fleißiger als Bienen. Sie starten in den Tag, sobald es hell wird. Bienen sind da erst mal ein bisschen gemütlich, bestäuben dann ne Runde und ruhen sich wieder aus. Nicht ideal also, wenn man mehrerer Quadratkilometer Pflanzen hat, die natürlich bestäubt werden wollen. Ton hat sich also eingedeckt mit jeder Menge Hummeln, die Bestäubung war geregelt.
Nun sind aber Pflanzen im Allgemeinen doch recht empfindlich, was Krankheiten angeht. Kennen wir ja alle, wenn wir uns mal zuhause was selbst ziehen. Nächste Herausforderung für Ton, der sich dann dachte: Es gibt Schädlinge, es gibt aber auch Nützlinge. Warum also nicht die Schädlinge mit den Nützlingen bekämpfen – so, wie die Natur von sich aus eben auch funktioniert. Gesagt, getan.
Damit jede Tomaten gleich lecker schmeckt, arbeiten insgesamt 620 Mitarbeiter Tag für Tag am Team Tomate. Sonne, Licht und eine wärmere Temperatur im Gewächshaus regeln den Rest. Wer so arbeitet, hat doch bestimmt einen Bio-Siegel, dachte ich? Hat er aber nicht! Das ist wirklich etwas verflixt. Tons Tomaten wachsen nämlich nicht in der Erde. Sie wachsen auf Steinwolle. Die wird gemacht aus Basalt, einem natürlichen Vulkangestein  – das kommt übrigens aus der Eifel hier in Deutschland – und wird in Holland weiterverarbeitet. Am Ende sieht das dann so aus:

Die Forma Rockwool stellt unter dem Label „Grodan“ speziell für Gewächshäuser diese kleinen Boxen her, die ausschließlich aus der Natur kommen. Grodan erhielt dafür auch dieses Jahr das EU-Umweltzeichen, weil alles einfach sehr nachhaltig ist und eben 100 Prozent recycelbar – natürlicher geht es nicht. Es ist also genau genommen noch mehr Natur als Erde -aber es ist keine Erde und somit fehlt der Bio-Siegel. Schade, denn Ton und seine Gärtner geben sich so viel Mühe, in allen Bereichen möglichst nachhaltig und ökologisch zu agieren. So wird die Gärtnerei zum Beispiel auch komplett mit Erdwärme betrieben.

Dass die Tomaten von Tasty Tom wirklich in Ordnung sind, hat auch Ökotest in der Augustausgabe 2013 festgestellt. In den Tomaten von Tasty Tom fand sich kein Perchlorat, ein Schadstoff, der die Jodaufnahme in die Schilddrüse hemmt. 40 Prozent des getesteten Gemüses waren bei diesem Test belastet, eine Sorte lag sogar über dem Höchstwert.


So sieht’s übrigens bei Tasty Tom aus:

Übrigens hat Steffi von kochtrotz.de drei Tipps zur Tomate hier veröffentlicht. 

  1. Tomaten sollte man immer an der Rispe kaufen
  2. Man sollte sie immer von oben nach unten essen (wo oben und unten ist, das hat Steffi hier auch in einer Grafik einfach dargestellt)
  3. Tomaten sollte man nie, nie, nie in den Kühlschrank legen

Tasty Tom Tomaten gibt’s deutschlandweit vor allem auf dem Wochenmarkt. Wer einen Aldi Nord in der Nähe hat – auch die beliefert Tasty Tom exklusiv. Und solltet ihr noch auf der Suche nach einem Rezept für einen Tomatensalat sein, der immer schmeckt, versucht doch mal das hier:

500g Tomaten
1 Handvoll Basilikum (von den Stielen befreien und dann klein hacken)
gutes Olivenöl
1 Knoblauchzehe, klein gehackt
1 Schuss Weißweinessig (etwa 1 EL)
1 klein gehackte Chili
Salz, Pfeffer

​Einfach und gut!

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Hallo Leonie,
    vielen Dank für den interessanten Artikel. Eigentlich hatte ich die holländischen Tomaten fast schon aufgegeben, aber jetzt bekommen sie vielleicht noch eine Chance.
    Wir haben festgestellt, dass von den Supermarkttomaten meistens nur die kleinen Sorten schmecken. Ansonsten haben wir ein Biokiste-Abo und dort schmecken auch die großen Tomaten :-).
    Wenn ich es mir erlauben darf: ein herrlicher und einfacher Sommersalat: Tomaten + Gurken + Weißkäse (Feta) + Petersilie. Dazu Olivenöl & Salz. Fertig!
    LG
    Vladi

    Antworten

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