#DarumKindersuchmaschinen

Ich vermute, wenn man sich nicht tiefer mit Suchmaschinen für Kinder auseinandersetzt, hält man Google unter Umständen für sicher und geeignet. Mir erzählen auch immer wieder Teilnehmer*innen meiner Kurse, dass Grundschüler die Hausaufgabe bekommen, etwas zu googeln. Dabei müsste es ja irgendwie längst bekannt sein, dass Google nicht für Kinder gemacht ist. Oder sagen wir: keinesfalls für jüngere Kinder.

Im Dezember 2018 habe ich „Kinder digital begleiten“ gegründet und die ersten neun Monate damit verbracht, als Kind im Netz zu recherchieren. Ich habe mir angeguckt, wo ich überall “reinkomme”, wie die anderen zu mir sind, was ich erlebe und was nicht. Cybermobbing ist mir damals nicht begegnet, da ich ja als fiktive Person im Netz unterwegs war und Cybermobbing wie auch Mobbing meist im persönlichen Umfeld seinen Ursprung findet. Cybergrooming hingegen war bei meinen Erfahrungen dabei. Typen, die mir nach Sekunden seltsame Nachrichten geschrieben, pornografische Fotos oder Videos geschickt haben. Riskant ist aber eben auch, und das darf keineswegs in Vergessenheit geraten, wenn wir über die sichere Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen sprechen: Google. Google bedeutet: Kinder haben Zugriff zu allen Inhalten, die Erwachsene auch sehen können.
Wenn man das mal hört, hinterfragt man kurz sein eigenes Google-Verhalten und notiert in Gedanken: Ich surfe in Shops, mache Online-Banking, lese Nachrichten, suche nach Inspiration für den nächsten Ausflug, Kindergeburtstag … was ist daran schlimm?
Schlimm ist, dass es auch Inhalte auf Google schaffen, die nicht für Kinderaugen gedacht sind. Pornografie gehört dazu, gewaltverherrlichende Inhalte sind es auch. Da kann man auch ganz prima den Selbsttest machen und sich mal ein bisschen mit Schlagworten über die Bilder- oder Videosuche ausprobieren. Und wird schnell merken: Mist, das sind ja teilweise Hardcore-Abbildungen. Nun können wir die als Erwachsene wegklicken und die Sache ist vergessen. Ich finde aber: Kinder sollten all diese Dinge nicht sehen. Ich habe keine Ahnung, welche Auswirkungen Pornografie auf kindliches Verhalten hat, ich weiß nicht, was es mit der eigenen Sexualität von Jugendlichen macht, wenn sie glauben, dass das, was sie in Pornos sehen, liebevolle Sexualität sein soll. Was ich aber weiß: Pornografie folgt einer Inszenierung. Liebe nicht.

Und wir sollten unsere Kinder so lang wie möglich davor schützen. Das gilt im Übrigen für alle problematischen Inhalte im Netz. Für einen superwichtigen Schutz stehen Kindersuchmaschinen. Die Vereine Blinde Kuh und fragFINN zum Beispiel machen tolle Suchmaschinen für Kinder. Über die Suche finden sich Videos, Podcasts, Beiträge und viele geprüfte Spiele. Und wenn Kinder bereits ein eigenes Smartphone haben, können sie sich auch kostenlos die FragFINN-App laden.

Ich freu mich sehr, Teil der Kampagne #DarumKindersuchmaschinen zu sein. Es ist so eine wichtige Zukunftskompetenz, richtig suchen und recherchieren zu lernen und ein Gespür für Quellen zu bekommen. Suchmaschinen sind, so sagt es Prof. Dr. Marylyn Addo, „gesicherte Surfräume“. Und ich möchte gerne ergänzen, dass unsere Kinder hier ihre positiven Surferfahrungen stärken können. Das ist wichtig! Denn sie werden mitten in der Digitalisierung groß und sollen unbedingt auch die positiven Seiten sehen dürfen.

#darumkindersuchmaschinen

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