Social Media Tipps für Teens

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Social Media Tipps für Teens: 7 Tipps, wie Kids und Teens in sozialen Netzwerken besser geschützt sind  

Wann ist der beste Zeitpunkt für ein eigenes Smartphone? Worauf muss ich achten, wenn mein Kind Instagram nutzt? Wie stelle ich TikTok sicherer ein? Wie erkenne ich ein gutes Spiel? Und welche Apps und Websiten sind nicht per se verwerflich, sondern können auch Förderung bedeuten? Auf diese Fragen habe ich sehr umfassende Antworten – in meinem Onlinekurs für Eltern von Kids und Teens. Mit „Kids“ ist in diesem Fall gemeint: Kinder, die bereits ein eigenes Smartphone haben und / oder soziale Netzwerke nutzen.
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Heute teile ich mit euch: 7 Tipps, wie Kids und Teens in sozialen Netzwerken besser geschützt sind. Diese sieben Tipps sind eine Auswahl dessen, was man tun kann. Ich gehe hier nicht auf die meist genutzten Apps von Teens ein, für konkrete Hilfestellungen braucht es mehr Raum und Verständnis, dafür habe ich die Onlinekurse für Eltern erstellt. In diesem Beitrag geht es um sieben Basics, die Eltern an ihre Kids weitergeben können. 

Social Media Tipps für Teens

1. Passwörter 

Auch Kids und Teens sollten ihre Passwörter regelmäßig ändern und unterschiedliche Passwörter haben. Es kann vorkommen, dass Passwörter an die Öffentlichkeit und in die Hände von Hackern gelangen. Um Identitätsdiebstahl vorzubeugen sollte also nicht ein Passwort für alle Apps angelegt werden, sondern unterschiedliche Passwörter nach diesem Schema: 

  • Passwörter sollten keinen Sinn ergeben und keine (Familien-)Namen enthalten
  • Niemals eine reine Zahlenfolge nutzen, stattdessen unbedingt auf Abwechslung zwischen Zahlen und Buchstaben setzen
  • Auch sollten im Passwort Groß- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen vorkommen
  • In Bezug auf die Länge besteht ein ideales Passwort aus mindestens acht, besser aber 15 Zeichen
2. Ortungsdienste 
Die Grundeinstellung einiger Apps: Ortungsdienste sind nicht nur erlaubt, der Standort wird sogar öffentlich angezeigt, wenn man hier ein Häkchen falsch (oder gar nicht) setzt. GrundschülerInnen nutzen häufig die App „Likee“, die in etwa wie TikTok funktioniert. Auch bei „Likee“ muss man die Einstellungen gut unter die Lupe nehmen. Ansonsten bekommen andere Nutzer zum Beispiel angezeigt: NutzerkindXY ist 1,8 km von mir entfernt. Diese konkrete Angabe sollte man unbedingt ausstellen, das funktioniert unter „Einstellungen“ und dann „Datenschutz“.
3. Nutzernamen 
Teens möchten in sozialen Netzwerken gefunden werden, nennen sich dort also gerne mit Vor- und Nachnamen. Für besseren Schutz ist das allerdings nicht wirklich optimal. Ein Nachteil ist auch: Auf der Website namechk.com kann jeder Internetnutzer soziale Netzwerke nach den Nicknames der anderen durchsuchen – und finden. Wenn Kinder also zum Beispiel überall EINEN Nutzernamen haben, ist es für Cybergroomer und Mobber ein leichtes Spiel, das Kind auch auf anderen Plattformen zu finden. Daher: Legt mit euren Kids unterschiedliche Nutzernamen an. Diese sollten weder den Namen oder Familiennamen, noch Orts-, Geschlechts- oder Altersangabe beinhalten. 
4. Weniger ist mehr: Was wird geteilt? 
In meinen Kursen erarbeiten wir digitale Familienregeln, die wesentlich umfassender als ein reiner Mediennutzungsvertrag sind. Sie sind das Ziel des Kurses und heißen Familienregeln, weil sie für alle in der Familie gelten. Was nicht bedeutet, dass Eltern nun auch bestimmten Medienzeiten ausgesetzt sind, vielmehr geht es in den digitalen Familien um konkrete inhaltliche Anregungen, Aufgaben für Eltern und Aufgaben für Kinder. Ich spreche nicht unbedingt nur von Fotos, die auch mal unpassend sein könnten. Sondern von Standortmarkierungen zuhause oder in der Schule. 
5. Öffentliche WLAN-Netzwerke 
Wenn man mit Teens unterwegs ist, finden die garantiert immer irgendwo ein kostenloses WLAN-Netzwerk. Surfen und das eigene Datenvolumen schonen scheint so super! Nicht ganz, denn öffentliche WLAN-Netzwerke sind mit Risiken verbunden, weil sie in der Regel nicht verschlüsselt sind und im Zweifel darüber Passwörter, WhatsApp Fotos und Co ausspioniert werden könnten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat dazu ein Video veröffentlicht und empfiehlt in diesem Fall ein privates Netzwerk (VPN). Ich persönlich nutze keine öffentlichen WLAN-Netzwerke. 
6. Privatsphäre
Abgesehen davon, dass Kids und Teens in sozialen Netzwerken ausschließlich privat gestellte Accounts haben sollten, ist es wichtig, nicht jeden neuen Kontakt oder „Freund“ auch zu akzeptieren. So wie Eltern regelmäßig ihre Facebook Freundesliste überprüfen und keine Freundschaftsanfragen von Fremden annehmen sollten, so sind eben auch Jugendliche gut beraten, das in ihren Apps zu tun. 
7. Tester- und Quizfallen 
Nie wieder Kosmetik kaufen, weil man Tester bei der Drogeriekette „dm“ werden kann? Diese Test-Angebote sind, wie auch diverse Gewinnspiele, bewusst gestellte Fallen, um an unserer Daten zu kommen. Ich hatte darüber schon im Zuge der WhatsApp Kettenbriefe berichtet. (Hier könnt ihr den Blogartikel lesen). Fallt nicht darauf rein und sprecht mit euren Kindern drüber. Egal gib es sich um WhatsApp Nachrichten oder Instagram Story Werbung handelt – in den meisten Fällen sind die Angebote/Gewinnspiele unwahr. 
Kinder digital begleiten – macht Eltern zu Online-Experten 
Für Eltern, die sich einen umfassenden Überblick wünschen, zum Thema „erstes Smartphone“, Online-Games, Gefahren im Netz und wie man ihnen präventiv begegnet, aber auch, was wirklich gut im Internet ist, welche Videos und Seiten auch zum Lernen großartig sind, dazu erfahren Eltern alles in meinem Kurs für Eltern von Grundschülern und Teens
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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

Vielen Dank für die tollen Tipps Leonie! Ich habe dein Kurs schon und fühle mich wirklich gut informiert. Danke für deine wertvolle Arbeit, Bea

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