Windel abgewöhnen: Wir sind jetzt windelfrei

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Windel abgewöhnen: Wir sind jetzt windelfrei

Windel abgewöhnen – unsere Tochter ist nun nach sieben Tagen trocken. Genau genommen, war sie das schon an Tag zwei, jetzt aber kann ich sagen, dass sie es durchgängig ohne Windel schafft. Heute möchte ich euch verraten, wie wir das angestellt haben.

Es gab Zeiten, da ging es nicht ohne Windel. Und Zeiten, da war ich dankbar, sie zu haben. Meine Tochter ist nun drei Jahre alt, es war klar, dass uns die Trennung von der Windel nicht nur bevorsteht, sondern dass es auch allerhöchste Eisenbahn ist.

Wir brauchten zwei Anläufe, um wirklich windelfrei zu werden. Der erste liegt nun ein Jahr zurück, da war die Kleinste 2. Ich war letztes Jahr der Meinung – ach mensch, mit zwei Jahren kann das doch auch klappen, der Sommer steht bevor, Urlaub sowieso, da schaffen wir das schon. Es klappte aber nicht, weil wir nicht drangeblieben sind. Und mit “wir” meine ich eigentlich mich. Denn ich habe hier und da mal das Töpfchen hingestellt und erwartet, dass das Interesse schon irgendwie kommt. Es kam aber nicht und – das größte Problem – ich selbst bin auch nicht drangeblieben. Ich habe nicht ständig gefragt, ich habe ihr nicht täglich mehrmals das Töpfchen angeboten, es stand einfach rum.

Meine große Tochter, heute 13, hatte vor zehn Jahren selbst das Bedürfnis, es ohne Windel zu schaffen. Bei der Kleinen aber war das ganz anders. Sie wollte sich irgendwie noch nicht trennen. Ich merkte aber, dass selbst die großen Windeln hier und da Druckstellen hinterlassen und einfach zu eng sind. Letzte Woche starteten wir also das Projekt windelfrei ein zweites Mal. Ich verkündete der Kleinen, dass bald die Windelfee kommt und wir bis dahin gemeinsam üben. Dann: Tränen. Ja, die bevorstehende Situation machte ihr irgendwie Sorgen. Aber ich vermutete, wenn wir dieses Mal dran bleiben und sie ganz schnell Erfolgserlebnisse hat, können wir es schaffen.

Im Vorfeld sprach ich mit meiner Freundin, die mir einen hilfreichen Tipp gab: Sie hatte ihrer Tochter eine kleine Pipi-Ecke im Badezimmer eingerichtet. Und genau das tat ich dann auch.
Das Töpfchen nahm auf einem gemütlichen Badvorleger Platz, daneben stellte ich ein Körbchen mit Toilettenpapier und ein paar Büchern. Gemütlich sollte es sein und weich an den Füßen. Die Pipi-Ecke kam auch direkt super bei meiner Tochter an, und wurde prompt getestet.

Parallel besorgten wir bei Amazon einen neuen Toilettensitz*, in dem der Kindersitz bereits integriert ist. Meine Tochter schaute sich den anfangs nur an, testen wollte sie ihn noch nicht. Aber wir hatten ja keine Eile, ich aber das Bedürfnis, dass wir jetzt dranbleiben sollten.

Die ersten beiden Tage fragte ich sie alle 20 Minuten, ob wir Pipi machen und alle 20 Minuten gingen wir gemeinsam zu ihrer Töpfchen-Ecke. Den Tipp für den 20-Minuten Abstand hatte uns die Erzieherin aus der Kita gegeben.
Wir verbrachten viel Zeit im Bad, lasen immer und immer wieder “Zähne putzen, Pipi machen*”. Das war sehr entspannt und ohne jegliche Hektik, was der Situation wirklich half!

Am dritten Tag schon musste ich gar nicht mehr fragen. Sie ging alleine, und machte sogar die Tür zu. Fand ich niedlich 😉 An Tag 4 war dann wieder Kindergarten. Ich packte eine Tasche mit Wechselwäsche – und zwar ziemlich viel. Ich dachte: Lieber zu viel als zu wenig.

Als ich die Kleine an diesem Tag vom Kindergarten abholte, trug sie noch immer die Sachen vom Morgen – die Wechselwäsche wurde einfach nicht benötigt. Wow. Ich war sehr sehr stolz – und meine Tochter erst! Ich merkte wirklich, wie sehr sie dieser Schritt motiviert hat, es in der Kita – wie all die Großen auch – einfach so geschafft zu haben. Wir waren tatsächlich schon überm Berg!

Nun nach einer Woche klappt es in allen Lebenslagen – auch bei Autofahrten. Wir haben allerdings nachts noch eine Windel. Die entwöhnen wir erst, sobald die Nachtwindel am nächsten morgen ein paar Tage lang trocken war.

Für die Entwöhnung der Windeln kann ich euch also empfehlen:

  • Entsprechende Bücher für die Kinder, bei denen andere Kinder Pipi machen. Wir lesen “Zähne putzen, Pipi machen*”.
  • Eine gemütliche Toiletten-Ecke wie oben beschrieben, mit kleinem Teppich, Töpfchen und Körbchen
  • Ein paar Übungstage zuhause, bevor die Kinder “es” auch im Kindergarten schaffen müssen.
  • Ein Toilettensitz* mit integriertem Kindersitz, damit die Kleinen nicht das Gefühl haben, sie fallen in die Toilette 😉
  • Zeit nehmen: Ich glaube, es ist sehr wichtig, die Kleinen bei diesem Schritt ganz nah zu begleiten. Immer dabei sein, auch mal die Hand zu halten. So dass es ruhig und gemütlich abläuft, ohne Hektik und Stress.

VIEL ERFOLG!

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Das Thema ist bei uns auch gerade aktuell. Wie hast du gemerkt, dass sie wirklich so weit war?

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Seit zwei Wochen ist mein kleiner Held auch windelfrei!!
Erst habe ich ihn nur zu Hause ohne Windeln gelassen und nachts wollte er die Windel dann gar nicht, weil er meinte, er sei schon groß (er ist zweieinhalb). Am Tag klappte es zwar zu Hause ohne Windel, aber für die Nacht musste ich zur Sicherheit Handtücher aufs Laken legen ^_^
Schließlich habe ich ihn auch ohne Windel in den Kindergarten geschafft und mich riesig gefreut, dass er beim Abholen noch dieselben Sachen anhatte. Jetzt muss ich ihn nur noch überzeugen, dass große Jungs auch keinen Schnuller mehr brauchen …

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